Neue Lösung fürs Data-Center

Red Hat führt Hyperconverged Infrastructure for the Cloud ein

29.05.2018 von Andreas Th. Fischer
Die neue Plattform von Red Hat soll Rechen- und Storage-Funktionen in OpenStack-Umgebungen als hyperkonvergente Lösungen zusammenführen.

Der erfolgsverwöhnte Linux-Spezialist Red Hat steigt noch tiefer in das Thema Hyperkonvergenz ein. Darunter versteht man eine Software-basierte Infrastruktur, die Rechenleistung und Speicher wieder zusammenführen soll. Die neue Red Hat Hyperconverged Infrastructure for the Cloud ist dabei nach Angaben des Herstellers eine offene Plattform, die auf Standard-Hardware aufsetzt und eng mit OpenStack zusammenarbeitet.

Red Hat hat sich das Thema Hyperkonvergenz auf die Fahnen geschrieben.
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Im vergangenen Juni führte das Unternehmen bereits Red Hat Hyperconverged Infrastructure for Virtualization ein, eine Kombination aus Red Hat Virtualization und Red Hat Gluster Storage. Das neue Red Hat Hyperconverged Infrastructure for Cloud kombiniert die Produkte Red Hat OpenStack Platform 13 sowie Red Hat Ceph Storage 3.

Kunden profitieren laut Anbieter vor allem von niedrigeren Kosten und höherer Flexibilität, da sie damit in ihren Rechenzentren dedizierte Maschinen betreiben können, die von hyperkonvergenten Systemen an der Peripherie gestützt werden. Ein weiterer Vorteil ist laut Red Hat, dass alle OpenStack-Dienste in Containern laufen, so dass die gesamte Plattform effizienter arbeiten kann.

Kunden sollen mit Red Hat Hyperconverged Infrastructure for Cloud standardisierte private Cloud-Lösungen betreiben können, die sich kontinuierlich betreiben und gemeinsam verwalten lassen. Bereits ab Juni wird Red Hat Hyperconverged Infrastructure for Cloud verfügbar sein.

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