Test: Digitalkamera Pentax K10D

11.05.2007 von Verena Ottmann
Bei der Pentax K10D ist das CCD schwebend gelagert. Bei Erschütterungen steuern vier Magnete den Sensor gegen die ungewollten Bewegungen. So kommt es nicht zu Verschleißerscheinungen.

Bei der Pentax K10D ist das CCD schwebend gelagert. Bei Erschütterungen steuern vier Magnete den Sensor gegen die ungewollten Bewegungen. So kommt es nicht zu Verschleißerscheinungen.

von Verena Ottmann, PC-Welt

Testbericht

Bildqualität: Die Pentax K10D schaffte mit dem Kit-Objektiv Pentax DA 18-55 mm nur eine durchschnittlich hohe Auflösung. Das machte sich dadurch bemerkbar, dass die Bilder an manchen Stellen sehr weich aussahen. Der Wirkungsgrad war ebenfalls recht niedrig - vor allem bei kurzer Brennweite. Dafür stellten wir bei der K10D sehr wenig Bildrauschen fest. Sogar bei ISO 1600 waren die Messergebnisse noch akzeptabel. Die Eingangsdynamik, also die Anzahl der möglichen Blendenstufen - war sehr hoch. Die Ausgangsdynamik war sogar ausgezeichnet, was bedeutet, dass die Pentax-Kamera viele Helligkeitsstufen darstellen kann. Auch die Scharfzeichnung arbeitete tadellos. Dafür ließ die Helligkeit des Kit-Objektivs Pin allen drei Messbereichen zum Rand hin deutlich nach.

Ausstattung: Da die K10D hauptsächlich auf semiprofessionelle Anweder ausgerichtet ist, hat sie keine Motivprogramme. Es gibt jedoch einen Vollautomatikmodus, Zeit- und Blendenvorwahl und einen komplett manuellen Modus. Interessant sind auch die ISO-Vorwahl sowie die Möglichkeit, Verschlusszeit und Blende zu wählen und die Empfindlichkeit automatisch an diese Einstellungen und die Lichtsituation anpassen zu lassen.

Besonderheiten: Mit dem opto-magnetischen Bildstabilisator bietet die Pentax K10D ein wirklich tolles Feature. Da das CCD schwebend gelagert ist und nicht mechanisch, sondern mit Magneten geführt wird, kann es nicht zu Verschleisserscheinungen kommen. Laut Pentax bringt Ihnen diese Stabilisierung bis zu vier Blendenstufen. Darüber hinaus arbeitet die SLR mit dem aus der PC-Technik bekannten DDR2-Speicher (DDR2 800), was in Zusammenarbeit mit einem schnellen Bildprozessor die Arbeitsgeschwindigkeit des Geräts erhöht - wie wir im Test auch feststellen konnten.

Fazit: Das Kit-Objektiv der Pentax K10D hatte zwar einige Schwächen. Dennoch ist die Kamera durch ihre tolle Ausstattung und die intuitive Bedienung auch für anspruchsvollere Anwender zu empfehlen.

Testergebnisse und Technische Daten

Digitalkameras (Flash)

Pentax K10D

Preis-Leistungs-Note

2,31

Leistungsnote *)

2,06

Anbieter

Pentax

Weblink

www.pentax.de

Preis

rund 1246 Euro

Garantie

24 Monate

*) Leistungsnote: In diese Bewertung geht nur die reine Leistung eines Gerätes, nicht aber sein Preis ein.

BEWERTUNG (Schulnoten 1-6)

Bildqualität (40%)

2,0

Ausstattung (20%)

2,6

Handhabung (15%)

1,4

Service (5%)

2,4

Preis (20%)

3,3

Gesamtergebnis

2,31

PC-WELT-TESTERGEBNISS

Gewicht

1,185 Gramm

DC Tau 4.0

Nettodateigröße (Mittelwert, KB)

8805

Wirkungsgrad (Mittelwert, %)

54.5; mittelmäßig

Max. Verzeichnung Weitwinkel (%)

-2.0; sehr stark tonnenförmig

Eingangsdynamik (Blendenstufen)

9.3; sehr gut

Ausgangsdynamik (Blendenstufen)

253; ausgezeichnet

Rauschen bei ISO 100 (Mittelwert)

2.58; ausgezeichnet

Scharfzeichnungsstufen

7.4; ausgezeichnet

DIE TECHNISCHEN DATEN

Auflösung

10,0 Megapixel

Kit-Objektiv

Pentax DA 18-55 mm

Brennweite

18 - 55 mm

Crop-Faktor

1.55fach

Displaygröße

2.5 Zoll

Speicher

Secure Digital

Stromversorgung

Akku

(pc-welt/bb)