IBM, EMC, Symantec und Check Point

VMworld 2008: neue Partnerschaften

25.02.2008
Bereits im Vorfeld der VMworld 2008 Europe in Cannes hat VMware neue "Freunde" gewonnen.

Nachdem Microsoft mit dem Windows Server 2008 sich ganz klar gegen VMware positioniert, tut die EMC-Tochter gut daran, sich neue Kooperationspartner zu suchen. Im Vorfeld der VMworld 2008 Europe in Cannes hat nun das Unternehmen bekannt gegeben, enger mit Symantec, IBM/ISS, EMC/RSA, Check Point und anderen Security-Herstellern zusammen arbeiten zu wollen.

Die Initiative zum Sichern der virtualisierten Umgebungen nennt sich "VMsafe". Es geht dabei um Programmierschnittstellen, die Hersteller von Antiviren-Software, von Intrusion Detection- und Patch Management-Systemen benötigen,

Denn auch virtualisierte Server werden angegriffen und benötigen daher mindestens genauso starken Schutz wie deren physische Pendants. Außerdem gibt es neue Sicherheitslücken in der "Hypervisor"-Technologie, wie die US-amerikanische ChannelPartner-Schwester-Publikation Network Wolrd berichtet. Demnach könnten sich diese Schwachstellen über das ganze Netzwerk verbreiten.

Drei Sicherheitsprobleme im DHCP-Server (Dynamic Host Configuration ProtocolI) hat VMware bereits im September 2007 zugegeben, nachdem IBM-Forscher aufgezeigt hatten, dass über diese Sicherheitslücken die Kontrolle über die Server erlangt werden kann. VMware hat bereits Software-Updates veröffentlicht, um diese Fehler zu beseitigen. (rw)