SEO über alles

Was Online-Händler nicht tun sollten

09.12.2010 von Armin Weiler
Die eigenartige Idee eines US-amerikanischen Internethändlers, Aufmerksamkeit für seine Website zu erregen, könnte ihn nun hinter Gitter bringen: Indem er seine Kunden besonders schlecht behandelte, belästigte und bedrohte, hoffte er durch viele negative Rezensionen bei Google-Suchen häufiger angezeigt zu werden.

Die eigenartige Idee eines US-amerikanischen Internethändlers, Aufmerksamkeit für seine Website zu erregen, könnte ihn nun hinter Gitter bringen: Indem er seine Kunden besonders schlecht behandelte, belästigte und bedrohte, hoffte er durch viele negative Rezensionen bei Google-Suchen häufiger angezeigt zu werden.

Persönlichkeitsstörung

Nun wurde der New Yorker verhaftet und muss sich vor Gericht wegen unterschiedlicher Betrugsdelikte, Stalking und gefährlicher Drohung, verantworten, berichtet die New York Times. Derzeit befindet sich der 34-Jährige in Untersuchungshaft, eine Entlassung auf Kaution lehnte der Richter wegen des Verdachts auf psychotische Persönlichkeitsstörungen ab.

Bereits vor seiner Verhaftung waren Opfer des Händlers an die Öffentlichkeit gegangen. So hatte eine Frau Brillen über seine Website DecorMyEyes bestellt und wollte diese zurückgeben, weil sie sie für eine Fälschung hielt. Daraufhin hätte der Online-Händler sie bedroht und ihr ein Foto ihres Wohnhauses geschickt, berichtet die Kundin.

Google reagiert

Die Überlegung des Händlers war, dass Google nicht zwischen positiven und negativen Kommentaren unterscheiden könne und demnach jegliche Aufmerksamkeit zu mehr Umsatz führen würde. Tatsächlich wurde DecorMyEyes mittlerweile bei Google überraschend prominent angezeigt, ob das tatsächlich an der ungewöhnlichen "Werbung" lag, lässt sich jedoch nicht feststellen. Google reagierte: Man werde Unternehmen, die ihre Kunden extrem schlecht behandeln, künftig abstrafen. (pte/rw)

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