Marcus Adä und Gerhard Schulz

Ingram-Führung präzisiert Umstrukturierung

05.07.2013 von Armin Weiler
Die Umstrukturierungen in der Ingram-Führungsspitze sorgten heute für Aufsehen. Nun haben sich Noch-Deutschlandchef Gerhard Schulz und sein Nachfolger Marcus Adä zu den Hintergründen geäußert.
So stellt sich die neue Deutschlandspitze bei Ingram Micro auf.
Foto: Ingram Micro

Die Umstrukturierungen in der Ingram-Führungsspitze sorgten heute für Aufsehen (ChannelPartner berichtete). Nun haben sich Noch-Deutschlandchef Gerhard Schulz und sein Nachfolger Marcus Adä zu den Hintergründen geäußert.

Für den designierten Europachef Gerhard Schulz ist der Umbau des Managements eine Folge der strategischen Ausrichtung. "VVV" - Volume, Value, Vertical nennt man bei Ingram Micro die Marschrichtung. "Dies soll sich auch in der Organisation fortsetzen", sagt Schulz. Wir können so schneller und agiler auf Kunden und auf Marktanforderungen reagieren", glaubt er.

Sein Kollege Adä, ab August an der Spitze von Ingram in Deutschland, spricht von "Finetuning". Die Vertriebsaktivitäten sind nun bei Robert Beck angesiedelt, der auch den Volume-Bereich leitet. Der Vertrieb gliedert sich dann in B2C unter Verantwortung vonThomas Gross, B2B unter Alexander Maier und Exportgeschäft unter David Dupuy. "Wir wollten die Firma nicht in zwei Bereiche spalten und haben daher den ganzheitlichen Vertrieb beibahlten", erklärt Adä. So habe der Kunde immer einen klaren Ansprechpartner. "Wir vermeiden dadurch, dass verschiede Stellen aus dem Hause auf den Kunden losgehen", ergänzt Schulz.

Trennung von Dassau und Schneider ist "bedauerlich"

Die Ansprechpartner für die Kunden aus dem Account-Management sollen im Großen und Ganzen gleich bleiben. So hält Schulz die Reibungsverluste der Umstrukturierung für gering: "Das sind bekannte und erfahrene Mitarbeiter, das wir alles sehr flüssig gehen", kündigt er an. Allerdings verzichtet Ingram künftig auf Christoph Dassau, Director Professional Audio Video Group, und SMB-Chef Christian Schneider. "Die beiden sind sehr bekannt in der Szene", räumt Schulz ein. Die Trennung sei "bedauerlich", aber der neuen Struktur geschuldet.

Der bisher von Christian Schneider verantwortete SMB-Segment findet seine Heimat im B2B-Vertrieb bei Alexander Meier und ist somit unter Robert Beck im Volume-Bereich aufgehängt. Digital Signage, bisher von Christoph Dassau betreut, wandert zu Michael Wittel, der für Verticals zuständig ist.

Außen vor bleibt der ehemalige TK-Distributor Brightpoint, den Ingram vor einem Jahr übernommen und mittlerweile in Ingram Micro Mobility umbenannt hat. Thorsten Bischoff, zuständig für das deutsche Mobility-Geschäft, berichtet direkt an die Europaebene. (awe)


Die Messehallen des M,O,C, in München warten auf die Ingram-Besucher.

Das Zirkus-Motto "Manege frei" hat sich der Broadliner für seine Hausmesse IM.Top ausgesucht.

Marcus Adä ist zwar erst ab 1. August offizieller Ingram-Deutschlandchef, die Eröffnung der IM.Top darf er aber trotzdem schon alleine machen.

Im Ausstellungsbereich "Digital City" werden realistische Anwendungsszenarien aufwändig dargestellt.

So kann ein Verkaufsraum mit Digital-Signage-Unterstützung aussehen.

Wäre Gerhard Schulz nicht zu Deutschlands Top-Distributionsmanager geworden, hätte er sicher einen hervorragendenden Herrenausstatter abgegeben.

Marcus Adä und Gerhard Schulz im nachgebauten Retail-Store.

In dieser transparenten Display-Box können reale Waren mit Animationen auf dem Bildschirm kombiniert werden.

Ob die NSA schon Ingram-Kunde ist?

Bei geführten Rundgängen bekommen die Reseller die Anwendungsszenarien erklärt.

Das ist kein Distributionskunde, der auf seine Ware wartet. Hier geht es zum Health-Care-Szenario.

Reger Besuch in den drei Messehallen des M,O,C,

So wird aus einer Werbegeschenktasche ein Unikat.

Fester Bestandteil auf den Hausmessen: Dr HP-Zauberer.

Kicker geht immer!

Ein neues Gesicht bei LG: Torsten Gentsch, vormals bei E-Plus und OKI, verstärkt das Team der Koreaner.

Samsung hat den eigenen Showroom gleich mitgebracht - stilecht im Colani-Truck.

Nicht alle Themen stehen bei Ingram in der ersten Reihe: Managed Document Services (MDS) werden noch etwas stiefmütterlich behandelt.

In jedem steckt ein Akrobat: Bei LG entdecken die Besuchern den Artisten in sich.

ChannelPartner-Mitarbeiterin Sabine Schlund mit Michael Dyck von Buekotec IT Solutions.

Erich Sumner präsentiert die neuen Asus-Produkte.

Routiniert und kompetent: Janna Grosse erklärt den Standbesuchern ein WD-NAS.

Gehört auch zum Zirkus: Der Zuckerwattestand.

Am Zebra-Stand gibt es nicht nur PoS- und Etikettendrucker.

Zum Abschluss der Messe die obligatorische Verlosung: Marcus Adä sucht den Gewinner einer Las Vegas-Reise.