Auch Lizenzerlöse steigen wieder

SAP wächst zweistellig in allen Regionen

18.10.2007
SAP berichtet von starkem Wachstum bei den Erlösen aus Software und Services im dritten Quartal 2007. In das neue on-demand-Geschäftsfeld hat der Konzern in den vergangenen drei Monaten 35 Millionen Euro investiert.
SAPs Mittelstandschef Andres Naunin erklärt im Gespräch mit ChannelPartner, wie der Konzern neue SMB-Kunden gewinnen möchte.

Im dritten Quartal 2007 berichtet SAP von starkem Wachstum bei den Erlösen aus Software und Services. So stiegen diese Umsätze um 13 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal 2006 - auf 1,74 Milliarden Euro.

Die reinen Software-Lizenz und -Wartungserlöse erhöhten sich um elf Prozent gegenüber der Vorjahresperiode auf 715 Millionen Euro. SAPs Gesamtumsatz in den Monaten Juli bis September 2007 erhöhte sich um neun Prozent im Vergleich zum Sommer 2006.

Genauso stark kletterte das Betriebsergebnis auf 601 Millionen Euro, im Vorjahr waren es noch 549 Millionen Euro. Die operative Marge erreichte 24,8 Prozent und lag damit auf gleicher Höhe wie im Vorjahr. Hier spielten laut SAP die zusätzlichen Investitionen von 35 Millionen Euro in "Business ByDesign" eine Rolle. Mit dieser on-demand-Lösung möchte SAP neue Kunden im Mittelstand gewinnen. Das Konzernergebnis der Walldorfer lag im dritten Quartal 2007 bei 408 Millionen Euro, das sind zehn Prozent mehr als im Vorjahr.

"Im dritten Quartal 2005 hat unser Umsatz mit Software und Services in allen Regionen zweistellig zugenommen. Unser Anteil unter den Anbietern von Unternehmenssoftware ist erneut gestiegen," sagte SAP-Chef Henning Kagermann. "Auch in unserem neuen Geschäftsfeld, SAP Business ByDesign, haben 20 Kunden live im Einsatz". Welche das sind will SAP nächste Woche zum Teil bekannt geben.

Im EMEA-Raum (Europa, Nahost und Afrika) hat SAP im dritten Quartal 2007 insgesamt 1.242 Milliarden Euro erlöst, das sind zehn Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2006. Dabei sind die reinen Software-Lizenz-Umsätze in der Europa-Afrika-Nahost-Region gleich um 14 Prozent auf 331 Millionen Euro gestiegen. (rw)