UTM á la Check Point

06.07.2006
Im Juni und Juli 2006 lud der Sicherheitsspezialist in vier Städten zu einer Roadshow ein, um Produktneuheiten und Security-Trends vorzustellen.

Dass bei der richtigen Auswahl an Themengebieten "IT-Security" nach wie vor ein (Fach-)Publikumsmagnet darstellt, zeigt die eben abgeschlossene Roadshow von Check Point:

Für seine Juni/Juli-Veranstaltungen in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München hatte der Sicherheitsspezialist angekündigt, Vorträge zu den Themen "Einbinden mobiler Mitarbeiter ins Unternehmensnetz", "Flexibles Firewalling" und "Modernes UTM" zu halten.

Dem Ruf folgten pro Veranstaltung zwischen 110 und 150 Administratoren, Wiederverkäufer und IT-Fachleute. Dabei erwies sich als gelungen, dass Check Point die Agenda in allgemeine und technische Sessions aufgesplittert hatte: Beide Teile der Veranstaltung, an der sich auch Technikpartner wie Crossbeam Systems, Defense AG, Bristol, Controlware und Computacenter sowie verschiedene Distributoren beteiligten, waren in etwa über alle Städte hinweg gleich gut besucht.

So nutzen die Vertreter der VADs Allasso, Computerlinks, Bristol, Noxs, Magirus und DNS n die Roadshow, um für ihr Know-How und Lösungsansätze und aus den genannten Security-Trends zu werben. Am häufigsten hörte man an ihren Ständen die Schlagworte "Endpunktsicherheit", "Schutz von VoIP", "Richtlinien-Management" und UTM:

"Modernes Unified Threat Management (UTM) bedeutet für Check Point vor Allen Gefahren zu schützen, die an den Anknüpfstellen des Netzwerks eine Gefahr drohen", so der Tenor der Mitarbeiter des einladenden Sicherheitsspezialisten. So schließe UTM a`la Check Point das sichere Anbinden externer Mitarbeiter ans Netzwerk genauso mit ein wie Schutzmaßnahmen auf Anwendungsebene (etwa VoIP).

Hier verwiesen die Referenten in ihren Vorträgen auf Produktneuheiten: Die "NGX Security-Plattform", die auf Basis verschiedener Module verschiedene IT-Sicherheitslösungen eines Netzwerks in eine Architektur zusammenfasst, warte nun mit zusätzlichen Funktionen auf: So biete die Firewall sowie die Content-Engine flexiblere Konfigurationsmöglichkeiten, außerdem ließe sich nun die Appliance "VPN UTM Edge" für Außenstellen einfacher in die zentrale Managementplattform integrieren. Diese Hardware wurde zudem von Check Point jetzt mit einem DSL-Modem und WLAN-Funktionen ausgestattet.

Am stärksten überzeugt zeigte sich das in München anwesende Publikum von Check Points Firewall: Diese, so die Meinung vieler Anwender, ermögliche dank der Möglichkeit, Datenpakete "zustandsgesteuert" zu filtern ("Stateful Inspektion") einen schnellen Durchsatz. Dennoch fehlte einigen Kunden die Möglichkeit, auch verschlüsselten Datenstrom auf den Enthalt von Schadcode zu prüfen. Eine solche Funktion, die Proxy-Funktionalitäten erfordere, so die Antwort, sei von CheckPoint allerdings nicht geplant.

Vom Hersteller vorgesehen war dagegen die Anlehnung der Roadshow an die Fußballweltmeisterschaft: Im Anschluss an alle vier Veranstaltungen im Juni und Juli fanden jeweils Spiele der WM statt: CheckPoint lud zu einem entsprechenden Abendprogramm ein - mit Großbildleinwand, versteht sich. (aro)