Dynabit bei Channel meets Cloud 2016

Wettbewerbsfähigkeit sichern mit der Cloud

18.01.2016 von Regina Böckle
Der HP-Partner und erfahrene Cloud Provider Dynabit schildert am 17. Februar bei Channel meets Cloud anderen Systemhäuern, wie das Cloud-Geschäft in der Praxis funktioniert.

Eine Cloud-Lösung vereint für Anwender gleich mehrere Vorteile: Anforderungen lassen sich jederzeit und flexibel auf den Punkt dimensionieren, Investitionskosten gezielt einsparen und Abschreibungen entfallen. Das verbessert die Wettbewerbsfähigkeit. Beim Einstieg in die Cloud setzen viele Anwender auf ihre bestehenden IT-Dienstleister und Systemhäuser, denen sich damit wiederum neue Möglichkeiten eröffnen.

Der Berliner IT-Dienstleister und Service Provider Dynabit hat diese Chance vor einigen Jahren ergriffen und hilft seinen Kunden sehr erfolgreich, die Hemmnisse der On-Premise-IT Zug um Zug abzubauen. Den Schlüssel dazu liefern Cloud-Lösungen, die der IT-Dienstleister auf Basis von HP-Technologie anbietet.

Auf dem Channel meets Cloud Kongress am 17. Februar 2016 in München können IT-Dienstleister aus erster Hand von Dynabit erfahren, wie der Einstieg in dieses Geschäft gelingt und welche Faktoren für den Erfolg ausschlaggebend sind.

Dynabit bedient vorrangig Unternehmen mit 10 bis 1.000 Mitarbeitern im Raum Berlin-Brandenburg und konzentriert sich dabei insbesondere auf die Themen Infrastruktur und Sicherheitslösungen. Im Rahmen ihrer eigenen "BerlinerCloud" stellt Dynabit den Kunden eine dynamisch Private Cloud im Mietmodell zur Verfügung, die für niemanden sonst zugänglich ist. Es handelt es sich um eine in sich geschlossene und mehrfach gesicherte Umgebung in Berlin. Sensible Daten werden nach den in Deutschland geltenden gesetzlichen Bestimmungen und den EU-Standardvertragsklauseln für Datensicherheit behandelt. Die Überwachung erfolgt durch Spezialisten, automatische Sicherheits-Updates soren für zusätzliche Anwendungssicherheit.

Den Stein ins Rollen brachte ein Kunde

Den Anstoß zum Einstieg ins Cloud-Geschäft gab ein Kunde des IT-Dienstleisters. "Es war ein Start-Up, das für seine Anforderungen eine flexible IT-Lösung brauchte", berichtet Andreas Friede, Kundenbetreuer bei der Dynabit Systemhaus GmbH. Das Unternehmen machte sich auf die Suche nach einem geeigneten Cloud-Technologie-Lieferanten. Die Wahl fiel schließlich auf HP. "Wir hatten schon viele Jahre mit HP zusammengearbeitet", begründet Friede die Entscheidung. "Darüber hinaus überzeugte uns die Qualität und das gute Preis-/Leistungsverhältnis."

Andreas Friede, Kundenbetreuer, Dynabit Systemhaus GmbH
Foto: Dynabit

Herausfordernd war der Einstieg ins Cloud-Geschäft dennoch: "Kundenanforderungen, technische Machbarkeit und gutes Preisleistungsverhältnis in Einklang zu bringen war anfangs nicht ganz einfach, insbesondere weil es zudem galt, einen niedrigen Preiseinstieg zu realisieren", führt Friede aus.

Und auch mit einem weiteren Aspekt hatte Dynabit anfangs zu kämpfen: Mit den Lizenzbestimmungen. "Es ist nicht immer einfach, für die Lizenzbestimmungen einiger Hersteller eine Kalkulation für Cloud-Lösungen zu definieren und beides in Einklang zu bringen", erklärt der Manager. Diese Erfahrung teilen auch sehr viele andere Systemhäuser, die in das Cloud-Geschäft eingestiegen sind.

Doch Dynabit überwand diese Hürden sehr schnell. Entscheidend dafür waren das übergreifende Know-how in allen IT- Bereichen, die Projekterfahrung und eine intensive Kundenbeziehung.

Bei der Vermarktung der Cloud-Lösungen hat sich für Dynabit bewährt, "Kunden und Interessenten regelmäßig auf ausgewählte Themen anzusprechen - zum Beispiel Backup in die Cloud - und je nach der spezifischen Situation des Kunden relevante Cloud-Themen zu adressieren", so Friede.

Bei den Projekten verdient das Unternehmen vor allem an den unterschiedlichen Services, die mit den Cloud-Lösungen angeboten werden. Der Dienstleistungsanteil liegt im Wesentlichen in der Erhaltung der Infrastruktursysteme sowie in konzeptionellen und beratenden Tätigkeiten. Auf Wunsch des Kunden übernimmt Dynabit auch administrative Aufgaben.

Impressionen vom Channel meets Cloud Kongress 2015
Herzlich Willkommen zu Channel meets Cloud!
Aus der Praxis für die Praxis lautete das Motto von Channel meets Cloud am 12. Februar in München: Hier berichteten Cloud-Dienstleister und Managed Service Provider anhand ihrer Referenzprojekte, wie das Cloud-Geschäft gelingt. In anschließenden Workshops durchleuchten die Referenten mit den Teilnehmern und Herstellern des jeweiligen Projekts die wesentlichen Schritte, die Systemhäusern den Wandel zum Service Provider ermöglichen. Die insgesamt rund 130 Besucher nutzten das Forum auch, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu vertiefen.
Um 8:00 Uhr öffneten sich die Tore
Dr. Volkmar Hausberg von ennit AG präsentierte ein spannendes Hosted-Services-Projekt zur Ausfallsicherheit für CRM und DMS im Bankenumfeld. Zum Einsatz kamen dabei Produkte von Unitrends.
Das Brainloop-Team
Martin Cichowski von VoIParo erläuterte am Beispiel Datev die Anforderungen an die Telefonie von morgen und die standortunabhängige IT-Integration
Dr. Ralph Schadowski von ADDAG im Gespräch
Friedrich Holstein von Honaco begeisterte das Publikum mit der packenden Schilderung seiner Erfahrungen mit der Hybrid Cloud
Maximilian Pfister von Niteflite Networkxx mit Otto Schobert thefi.com
Henning Meyer von MR Systeme schilderte an praktischen Beispielen, wie sein Unternehmen, wo für Partner die Verdienstmöglichkeiten mit Managed Services und Serviceverträgen stecken
Die Teilnehmer nutzten die Pausen intensiv für den Austausch eigener Erfahrungen.
Henning Meyer von MR Systeme erläuterte sehr praxisnah die Unterschiede zwischen Service Verträgen und Managed Services und gab wertvolle Tipps für die Umsetzung
Maximilian Pfister von Niteflite Networkxx schilderte an konkreten Kalkulationen, weshalb sich der Wandel zum Service Provider auszahlt
Immer wieder Anlaufpunkt für wissenshungrige Partner: Der Autotask-Stand
Workshop von Cisco, Comstor und Honaco zum Thema "Hybrid Cloud - Wie gelingt der Einstieg?"
Christian Theilen (TeamFON) und Christian Dura (Eickelschulte AG) und Thomas Weiß (TeamFON)
Stefan Seier von Comstor
Workshop von Unitrends und Ennit zum Thema "Wie Hybrid Storage Modelle gelingen"
Stärung in der Kaffepause für die nächste Runde
Workshop mit MAXfocus ud MR Systeme zum Thema "Wiederkehrende Einnahmen mit Managed Security Services"
Arne Kemner von Dimension Data zeigte aus der Perspektive eines IT-Integratorsanschaulich, weshalb kein Weg am Wandel zum Service Provider und Cloud-Dienstleister vorbeiführt
Workshop mit MaxFocus, acemo und Basic Support zum Thmea "Backup aus der Cloud - Erfolgsrezepte von Systemhäusern für Systemhäuser"
Gerhard Dorner von Nasdo AG in der Diskussion
Leckereien in den Pausen
Kristian Krause von Tarox
Workshop zur Converged Infrastructure als Tor zum Cloud Business mit Tarox und mb:on
Marco Tilgner Tarox mit Stephan Meier von mb:on
In der Kombination am besten: Vitaminreiches und Süßes
Meeting Sessoin mit Brainloop m Ulrike Eder v Brainloop und Prianto
Kim Seubert von Prianto
Vielen Dank den Sponsoren, die den Event möglich machten:
Autotask, Azlan, Brainloop, Cisco, Comstor, MAXfocus, PlusServer, Prianto, Tarox, TeamFON und Unitrends.
Die Sponsoren stellen sich vor
Isabelle von Künßberg (acmeo) moderierte die lebhafte Diskussionsrunde in der Meeting Session mit MAXfocus und MR Systeme
Rainer Kalthoff von Unitrends
Henning Meyer (MR Systeme und acmeo) mit Dr. Ralf Schadowski (ADDAG)
Dr.Ralf W Schadowski von ADDAG bewies in seiner anregenden Keynote, dass selbst das trockene Thema Datenschutz in der Cloud richtig Spaß machen kann
Glücklicher Gewinner des iPad Mini: Franz Spitzer NetBusiness. Glücksfee Isabelle von Künßberg (acmeo), Regina Böckle (ChannelPartner) und Verena Manlig (IDG) gratulieren.
Isabelle von Künßberg (acmeo) Manfred Kessler (Global Access)
Der Vortrag von Sven Wulf von Schneider & Wulf EDV-Beratungs GmbH war ein echtes Highlight. Er berichtete aus der Praxis, wie guter Service aussehen kann und zeigte dafür konkrete Maßnahmen auf, die im Hause Schneider & Wulf bereits erfolgreich umgesetzt werden.
Jens Uwe Zink von Basic Support erläutert am Referenzprojekt "Backup aus der Cloud bei der Fraba AG", wie der Einstieg ins Cloud-Geschäft gelingt.
Vorstellungsrunde
Stephan Meier von mb:on schilderte, wie sein Unternehmen unter Einbeziehung der verschiedenen Cloud-Angebote der Tarox AG binnen kürzester Zeit den Sprung vom reinen Systemhaus für IT- und Telekommunikationstechnik zum Anbieter für Cloud-Lösungen schaffte
Im Mittelpunkt des Vortrags von Stephan Meier (mb:on) stand das Referenzprojekt, das mb:on beim Kunden mazine umsetzte
Matthias Gerer (Autotask), Dr. Thomas Kupec (TeamFON) und Andy Hudson (MaxFOCUS) mit Regina Böckle (ChannelPartner)
Stärkung in der Kaffeepause
Kim Seubert von Prianto druchleuchtete die Situation beim Endkunden: "Was nutzt die beste Strategie, wenn vertrauliche Dokumente in die falschen Hände geraten?"
Mittagspause am Büffett
Aufmerksame Zuhörer
Gebannt verfolgen Partner die Ausführungen ihrer Branchenkollegen aus dem Service-Provider- und Systemhausumfeld
Die Referenten fesselten das Publikum mit ebenso kompetenten wie äußerst unterhaltsamen und humorvollen Darstellungen
Russna Jaswal und Matthias Gerer von Autotask
Eindrucksvoll: Andy Hudson von MAXFocus demonstrierte mit vollem Einsatz, dass und warum das Team von MAXFocus nur verspricht, was es auch hält und nur tut, was es wirklich kann.
Russna Jaswal und Matthias Gerer von Autotask mit Dr. Thomas Kupec (TeamFON) und Regina Böckle (ChannelPartner)
Diana Mehnen von Cisco
Kristian Krause von Tarox
Gerhard Dorner von Nasdo im Gespräch mit Branchenkollegen
Zugriff erwünscht: Energie spendende Pause nach einem dicht bestückten Vortragsprogramm

Referenzprojekt live

Bei Channel meets Cloud wird Andreas Friede auch am Beispiel eines Kundenprojekts bei einem Call-Center-Anbieter zeigen, wie das Geschäft in der Praxis funktioniert.

Angestoßen wurde das Projekt durch die Geschäftsleitung des Kunden. Er suchte nach einer flexibleren Lösung auch und insbesondere hinsichtlich benötigter variabler Lizenz-Modelle. Voraussetzung war, dass mit dem Projekt keine hohen Investitionskosten verbunden sein sollten. Die Einstellung weiterer IT-Mitarbeiter war im Budget ebenfalls nicht vorgesehen. Die neue Lösung sollte es dem Anwender ermöglichen, sich stärker auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren.

Umgesetzt wurden die Anforderungen des Kunden in zwei Schritten: zunächst wurden im April 2014 alle physikalischen Komponenten der IT-Landschaft übernommen. Im Laufe eines Jahres migrierte Dynabit anschließend in die Cloud, wobei der Geschäftsbetrieb ohne Unterbrechung aufrechterhalten wurde. Dynabit erweiterte dazu die Ressourcen im eigenen Rechenzentrum. Im April 2015 war das Projekt abgeschlossen.

Heute profitiert das Call-Center von einer sehr hohen Flexibilität hinsichtlich Einrichtung von Arbeitsplätzen. Zudem konnten zahlreiche Schnittstellen effektiv zusammengeführt (unter anderem Voice, Software) und Investitionskosten eingespart werden. Außerdem lassen sich heute die Kosten pro Mitarbeiter klar zuordnen.

Unterstützt wurde Dynabit bei diesem Projekt durch HP: "Die relevanten Produkte wurden im Rahmen der Projektanmeldung zeitnah zu günstigen Konditionen zur Verfügung gestellt", schildert Friede. "Durch dieses und ähnliche Projekte können wir heute Finanzierungen unseres Partners HP auch anderen Kunden anbieten."

Heute bietet Dynabit mit der "BerlinerCloud" Lösungen an, die je nach Wunsch und Lizenzierungsmöglicheiten IaaS, PaaS und SaaS berücksichtigen. Im Dialog mit dem Kunden wird die optimale Cloud-Lösung geplant und umgesetzt.

Cloud-Readiness-Studie 2015
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Grundsätzlich sind deutsche Unternehmen gut vorbereitet für den Einsatz von CloudServices. Das hat die Studie "Cloud Readiness 2015" von COMPUTERWOCHE, CIO und TecChannel ergeben. Die Befragung von fast 700 Entscheidern hat aber auch gezeigt, dass es an einigen Stellen noch Defizite gibt.
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