Beginn einer neuen Ära angekündigt

Optimismus trotz Umsatzrückgang bei Also

20.02.2024 von Armin Weiler
Investitionszurückhaltung und Konsummüdigkeit sind auch an Also nicht spurlos vorbei gegangen. Der Umsatz ging 2023 um statte 1,4 Milliarden Euro zurück. Der scheidende Also-CEO Gustavo Möller-Hergt sieht aber positive Zeichen für die Zukunft.

Dass 2023 nicht als das Boom-Jahr der IT-Branche in die Geschichte eingehen wird, haben die Analysten der Branche längst festgestellt. Mit dem nun vorgelegten Bericht für das vergangene Geschäftsjahr kann sich auch Also nicht gegen den Trend stemmen.

„Es war eine Ehre und ein Privileg, für diesem Unternehmen zu arbeiten“, bekräftigt Also-Chef Gustavo Möller-Hergt angesichts seines geplanten Rückzugs vom Posten des CEOs.
Foto: Also

Wie der Konzern mitteilt, ist der Nettoumsatz um 13,8 Prozent auf 9,96 Milliarden Euro gesunken. Auch beim EBITDA steht ein Minus von 11,7 Prozent auf 247,3 Millionen Euro. Damit liegt man "leicht außerhalb" des angestrebten Korridors von 265 bis 305 Millionen Euro.

Schwaches zweites Halbjahr

Insbesondere im zweiten Halbjahr 2023 machte sich laut Also der zunehmende Aufschub von Investitionen im Commercial-Segment bemerkbar. Man habe dies aber durch operative Maßnahmen sowie neue Geschäftsmodelle "fast" ausgleichen können.

In einem Schreiben an die Aktionäre verweist Also-CEO Gustavo Möller-Hergt auf die sich weiterhin rasant entwickelnde ITK-Branche, die mit dem ständigen Aufkommen neuer Technologien "erhebliches Wachstumspotenzial" habe.

Laut Möller-Hergt machte sich insbesondere im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres eine Kauf- und Investitionszurückhaltung aufgrund der instabilen geopolitischen Lage bei Unternehmen und Konsumenten bemerkbar, deren Ausmaß zu Jahresbeginn nicht zu erwarten war. "Das erreichte EBITDA von 247 Millionen Euro ist angesichts eines Umsatzrückgangs von über 1.4 Milliarden Euro ein ausgezeichnetes Ergebnis und zeigt die Resilienz des Unternehmens", schreibt der Also-CEO. Wenn man das operative Ergebnis betrachtet, habe man das Vorjahr sogar leicht übertroffen. Als Treiber dafür sieht Also in optimierten und profitableren Geschäftsprozessen, weiterem Wachstum in der Cloud sowie in der Integration akquirierter Unternehmen.

Neue Ära mit neuem CEO

Möller-Hergt sieht deutliche Anzeichen der Besserung: "Die ständigen Neuentwicklungen in unserer Branche zwingt Unternehmen und Konsumenten zur Investition in neue Geräte und Anwendungen, ob zur Erhöhung von Qualität und Effizienz der Produktion oder zur Nutzung aller Möglichkeiten unserer digitalen Welt", beschreibt er die Lage. Er hält daher für das laufende Geschäftsjahr ein EBITDA zwischen 265 und 305 Millionen Euro sowie einen ROCE von über 25 Prozent als erreichbar. "Das heißt in einem Zeithorizont von drei bis fünf Jahren erhöhen wir unsere Wachstumsziele und streben ein EBITDA von zwischen 350 und 450 Millionen Euro sowie einen ROCE von über 30 Prozent an", bekräftigt der Also-CEO.

Der Konzernchef stimmt die Aktionäre auf den "Beginn einer neuen Ära" mit einer nächsten Generation von Technologien, aber auch mit einer nächsten Generation an Menschen, die die Zukunft der Also gestalten, ein. So hatte Möller-Hergt bereits im Mai vergangenen Jahres angekündigt, im Ende April 2024 von seinem Posten als CEO zurücktreten zu wollen. Er soll Also aber als Verwaltungsratspräsident erhalten bleiben (ChannelPartner berichtete). "Es war eine Ehre und ein Privileg, für diesem Unternehmen zu arbeiten", betont der scheidende Konzernchef.

Mehr zum Thema:

Channel Excellence Awards 2024: Deutschlands beste Distributoren und Hersteller

Also-CEO: Gustavo Möller-Hergt will aufhören

CTV auf der Allerheiligenkirmes in Soest: Viel Rummel mit Also

Also Allerheiligenkirmes in Soest 2023
Allerheiligenkirmes
Es ist immer wieder erstaunlich, wie die Schausteller die großen Fahrgeschäfte in engen Gassen Soests bekommen.
Bereit zur Kirmes
Tom Brunner und Mike Raowski (beide Also) machen sich bereit für eine lange Kirmesnacht.
Proviant
Also und Microsoft haben schon einmal Proviant für den Weg von der Tagesveranstaltung zur Kirmes bereitgestellt.
Rundgang
Fabian Jänsch (Also) und Olena Gapon (Microsoft) beim traditionellen Kirmesrundgang.
Föscheklopfen
Natürlich darf beim Kirmesrundgang das berühmte "Fröscheklopfen" nicht fehlten. Also CCO Mike Rakowski versucht sich hier an der Froschschleuder.
Meisterin
Unangefochtene Meisterin im Fröscheklopfen wurde Olena Gapon (Microsoft). Thomas Jank (ChannelPartner) kann hingegen nur Sprüche klopfen.
Kirmesstimmung
In der Brauerei Christ ist mit Axel Böhme (Office Partner), Sabrina Hoefs (Also), Thomas Jank (ChannelPartner), Janet Spacey (Spacey PR) und Amanuel Dag (Context) schon richtig Kirmesstimmung.
Einladung
Hartmut Husemann (HP) freut sich über die Kirmeseinladung von Jürgen Brumbauer (Also).
Also und TP-Link
Alexander Bruchhage (Also) mit Dennis Klune (TP-Link).
Gut behütet
Sabrina Hoefs (Also) hat beim nasskalten Kirmeswetter eindeutig die beste Kopfbedeckung gewählt.
Kirmesexpertise
Für Ivonne Schlottmann (Canon, rechts) ist die Kirmes ein Heimspiel. Ihre Kollegin Susanne Besau kann von dieser Expertise nur profitieren.
Feierkompetenz
Geballte Feierkompetenz, vertreten durch Sofia Springer (DreiMeister) und der gut gelaunten Also-Truppe mit Felix Böving, Catherine Brown, Andreas Wellie, Manuela Stratmann, David Kimet und Vanessa Lentze.
Kirmesveteranen
Die Kirmesveteranen Oliver Gorges (ITscope) und Thomas Jell (Anker) treffen sich nicht zum ersten Mal auf der Allerheiligenkirmes.
Stark vertreten
D-Link ist mit Patrick Sychra, Philipp Waloßek und Gunther Thiel stark auf der Kirmes vertreten.
Marktforschung
Ob die neuesten Context-Zahlen für Hartmut Husemann (HP, rechts) Grund zum feiern sind, weiß natürlich Context-Makrtforschungsexperte Amanuel Dag.