Marktkapitalisierung von 1,8 Milliarden Euro

Exclusive Networks nun an der Börse gelistet

23.09.2021 von Peter Marwan
Wie angekündigt, hat Exclusive Networks den Gang an die Börse vollzogen. Das Unternehmen ist nun an der Euronext in Paris gelistet. Mit dem Börsengang nahm der VAD 365 Millionen Euro ein.
Jesper Trolle, Chief Executive Officer von Exclusive Networks, und sein Team durften am Morgen des 23. September 2021 im Beisein von Delphine d’Amarzit, CEO der Euronext Paris, anlässlich des IPO des Unternehmens die Glocke läuten.
Foto: Euronext

Exclusive Networks ist seit 23. September 2021 unter dem Tickersymbol EXN an der Euronext in Paris gelistet. Der Value Addedd Distributor hat damit den geplanten Gang an die Börse zügig vollzogen. Der Ausgabepreis für die Aktie von Exclusive Networks wurde auf 20 Euro je Aktie festgelegt. Die Marktkapitalisierung lag damit bei 1,8 Milliarden Euro.

91.476.536 Aktien bilden das Eigenkapital bilden, dazu kommen 18.295.307 neue Aktien, die im Rahmen eines Global Offering ausgegeben wurden und durch die das Unternehmen rund 365 Millionen Euro eingenommen hat. Der Börsengang soll Exclusive Networks helfen, seine Entwicklungs- und Wachstumsstrategie fortzusetzen, bei der es sich nun auf die Erweiterung seines Angebots an Dienstleistungen und Lösungen konzentrieren will.

Die regionale Expansion, an der das Unternehmen zuletzt noch einmal mit der Übernahme des in Osteuropa breit aufgestellten Distributors Veracomp gebastelt hatte, rückt also offenbar zumindest vorerst in den Hintergrund. Kleinere Zukäufe oder die Übernahme von Spezialisten zur Portfolioerweiterung, wie zuletzt die Akquisition von Nuaware in Großbritannien, sind jedoch auch demnächst noch möglich. Mit Nuaware holte sich der VAD Know-how und Herstellerbeziehungen im Bereich Cloud, DevSecOps und Containerisierung ins Boot.

"Exclusive Networks ist ein globaler Cybersicherheitsspezialist und seit fast zwei Jahrzehnten führend bei disruptiven Innovationen in den Bereichen Cybersicherheit und Cloud-Technologien", erklärt CEO Jesper Trolle. "In dieser Zeit haben wir uns von einem kleinen Privatunternehmen zu einem globalen Cybersicherheitsspezialisten mit einem Bruttoumsatzwachstum von 36 Prozent seit 2013 entwickelt." Grundlage dafür seien das Wachstum mit bestehenden Lieferanten, die Gewinnung neuer Lieferanten und Kunden sowie die Erweiterung des Service-Angebots und der Erwerb von Unternehmen gewesen, "die zu unserer Kultur und DNA passen und unsere geografische Präsenz oder unsere Fähigkeiten ergänzen", berichtet Trolle.

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