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27.03.2008

Airbus-Gespräche über Verkauf von 3 Werken gescheitert (zwei)

Es sei immer das Ziel gewesen, die Zukunft der Werke mit einem starken Partner zu sichern, sagte Airbus-CEO Tom Enders. Mit dem Partner sollten die Technologien, Entwicklungskosten und Investitionen geteilt werden, und der Partner sollte Arbeiten zu wettbewerbsfähigen Preisen übernehmen. Mit OHB sei dieses Ziel nicht zu erreichen gewesen, sagte Enders.

Es sei immer das Ziel gewesen, die Zukunft der Werke mit einem starken Partner zu sichern, sagte Airbus-CEO Tom Enders. Mit dem Partner sollten die Technologien, Entwicklungskosten und Investitionen geteilt werden, und der Partner sollte Arbeiten zu wettbewerbsfähigen Preisen übernehmen. Mit OHB sei dieses Ziel nicht zu erreichen gewesen, sagte Enders.

Airbus will jetzt andere Lösungen für die Werke suchen und gleichzeitig mit der Ausgliederung der Fertigungsstätten fortfahren. Die Verhandlungen über den Teilverkauf des britischen Werks in Filton, die Partnersuche für die französischen Standorte Meaulte und Saint Nazaire-Ville sowie die Bemühungen um den Verkauf von Laupheim würden fortgesetzt.

Die Volatilität am Finanzmarkt und der schwache Dollarkurs hätten jedoch zu schwierigen Marktbedingungen geführt, die kontraproduktiv für eine reibungslose Umsetzung des Plans seien. Airbus müsse deshalb verschiedene Wege oder auch Zwischenschritte prüfen, um das weiterhin geltende Ziel einer Abgabe der Werke zu erreichen.

Es gebe keinen Weg zurück, sagte Enders. Airbus werde nun alle Investitionen vornehmen, die für eine pünktliche Fertigstellung des geplanten Flugzeugs A350 notwendig seien.

In den vergangenen Tagen hatte sich ein Scheitern der Verkaufsgespräche nach entsprechenden Berichten in den Medien bereits abgezeichnet.

Laut "Financial Times Deutschland" (FTD) vom Dienstag soll Airbus auch die Gründung eines Werksverbunds prüfen. Darüber werde mit einem Finanzinvestor verhandelt, der bei allen zum Verkauf stehenden Werken in Deutschland, Frankreich und Großbritannien einsteigen könnte, hatte die Zeitung geschrieben. Eine Airbus-Sprecherin hatte dies am Dienstag als Spekulation bezeichnet.

Webseite: http://www.airbus.com DJG/jhe/brb

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