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09.06.2016 - 

Ein bisschen Spaß muss sein

Eine Spam-Mail beantwortet – und was dann passiert ist

Alexander Dreyßig betreut als Portal Manager das Online-Angebot des TecChannel. Neben seinen umfangreichen Tätigkeiten im Bereich Content Management ist er als Autor im Bereich Hardware- und IT-Gadgets aktiv.
Unsere Kollegen haben aus Spaß ein Experiment gewagt und auf eine Spam-E-Mail geantwortet. Und dann ging's los. Lesen Sie das Protokoll des E-Mail-Dialogs, der sich danach entwickelt hat.

Tag für Tag werden Millionen Spam-Mails versendet. Die meisten werden einfach ungelesen wieder gelöscht. Die Kollegen unserer Schwesterpublikation Computerwoche dachten sich, dass sie diese Verschwendung nicht länger mit ansehen könnten. Deswegen haben sie sich exemplarisch eine der vielen Mails herausgenommen, den sehnlichsten Wunsch des Absenders erfüllt und ihm eine Antwort geschickt.

Antworte niemals auf eine Spam-Mail! Aber was passiert, wenn man es doch tut?
Antworte niemals auf eine Spam-Mail! Aber was passiert, wenn man es doch tut?
Foto: Marijus - Fotolia.com

Die Auswahl ist den Kollegen nicht leicht gefallen, reicht das Angebot der Spam-Versender doch von Penisvergrößerungen, über dubiose Pillenangebote und Liebesschwüre uns bisher unbekannter Schönheiten, bis hin zu geradezu unglaublich großen Geldsummen, die auf herrenlosen Konten auf neue Besitzer warten. Sie haben sich für eine "Scam-Mail" entschieden.

Scammer gehen immer nach dem gleichen Muster vor. Sie versprechen eine geradezu phantastisch große Geldsumme, die aus verschiedensten Gründen einen neuen Besitzer sucht. Leider können die Absender dieser Mails nicht ohne fremde Hilfe an das Geld kommen, daher haben sie in den Untiefen des Internets unsere E-Mail-Adresse herausgesucht, um mit uns zusammen den Schatz zu heben. Wer auf ein solches Angebot eingeht, wird früher oder später mit immer neuen Gebühren und Kosten konfrontiert, die zu entrichten sind, ohne dass jemals Geld auf dem eigenen Konto landet.

Die Protagonisten unseres kleinen E-Mail-Dalogs

Computerwoche: Das Alter Ego der Computerwoche, 65 Jahre alt, Rentner, tendenziell etwas misstrauisch, aber tief religiös
Paul Dencole (bzw. Den Cole): Der Scammer
Mr. Robert Gill, Operation Manager der Trans Alliance Group: Ebenfalls der Scammer
Mr. Tom Hendry, Tom Chamber & Associate, Anwalt: Wieder unser Scammer

Der Original E-Mail-Verkehr wurde, bis auf die ersten drei E-Mails, in englischer Sprache geführt und zur besseren Verständlichkeit ins Deutsche übersetzt. Manche Antworten unseres Scam-Versenders mögen beim ersten Lesen etwas verwirrend und in grammatikalischer Hinsicht abenteuerlich wirken. Das liegt daran, dass schon die englischen Originale über längere Strecken sprachlich abenteuerlich gestaltet waren. Anmerkungen des Autors sind im folgenden durch eckige Klammern gekennzeichnet.

Auf der nächsten Seite geht es mit der "Ködermail" los. Lesen Sie das Protokoll eines kleinen E-Mail-Dialogs.