Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

22.03.2010

Airbus plädiert für politische Lösung ... (zwei)

Die WTO hatte in ihrem Entwurf diverse Subventionen für Airbus kritisiert und als nicht vereinbar mit den Vorschriften der Organisation bezeichnet. Airbus schmerzt diese Kritik: "Wir können mit dem Bericht nicht zufrieden sein", sagte Ohler.

Die WTO hatte in ihrem Entwurf diverse Subventionen für Airbus kritisiert und als nicht vereinbar mit den Vorschriften der Organisation bezeichnet. Airbus schmerzt diese Kritik: "Wir können mit dem Bericht nicht zufrieden sein", sagte Ohler.

Zwar habe der Flugzeughersteller nie geleugnet, Subventionen erhalten zu haben. Im Vergleich zu der Unterstützung, die der US-Konkurrent Boeing bekommen habe, seien diese aber gering. Aus diesem Grund hatte die Europäische Union auch als Antwort auf die Anzeige der USA bei der WTO ihrerseits die USA wegen unzulässiger Beihilfen für den US-Flugzeughersteller Boeing angezeigt.

Zum Bedauern von Airbus verhandelt die WTO diese Sachverhalte aber nicht in einem Verfahren, sondern in zwei getrennten Vorgängen. So kommt es, dass bereits jetzt der Zwischenbericht zu dem Verfahren der USA gegen die EU herauskommt und der Bericht zur Gegenklage erst im Sommer 2010 erwartet wird.

"Beide Verfahren müssen aber zusammen betrachtet werden", sagte der Airbus-Sprecher. Erst dann ergebe sich ein Bild über den Markt und den Wettbewerb. Dieses Bild würde zeigen, dass Boeing klar im Vorteil sei. Allein für die B 787 habe der US-Hersteller Subventionen von 5 Mrd USD erhalten, die er nicht zurückzahlen müsse. Airbus indes bekomme Zuwendungen von europäischen Staaten als Darlehen in wesentlich geringerer Höhe.

Der europäische Flugzeughersteller ist der Auffassung, dass die Luftfahrtindustrie auch künftig nicht um Hilfen herumkommt. "Kein Unternehmen kann so einen langen Atem haben und ohne staatliche Unterstützung auskommen", sagte Ohler. Aus diesem Grund sei der WTO-Streit auch überflüssig. Besser sei es, wenn sich alle Staaten zusammensetzen und transparente Subventionsstrukturen schaffen würden.

Webseite: www.airbus.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/kib/jhe Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de Dow Jones Newswires

March 22, 2010 07:16 ET (11:16 GMT)