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06.06.2007

Airbus stellt Europäischem Betriebsrat neue Organisation vor

PARIS (Dow Jones)--Der Flugzeugbauer Airbus hat seinem Europäischen Betriebsrat (ECA - European Council Airbus) und dem französischen Betriebsrat Comité d'Entreprise die neue Unternehmensorganisation vorgestellt. Dieser neue, vereinfachte und gestraffte Aufbau ziele auf eine bessere Integration und Rationalisierung des Unternehmens auf transnationaler Basis mit klareren Schnittstellen und stärkeren transversalen Prozessen ab, teilte die EADS-Tochter am Mittwoch mit.

PARIS (Dow Jones)--Der Flugzeugbauer Airbus hat seinem Europäischen Betriebsrat (ECA - European Council Airbus) und dem französischen Betriebsrat Comité d'Entreprise die neue Unternehmensorganisation vorgestellt. Dieser neue, vereinfachte und gestraffte Aufbau ziele auf eine bessere Integration und Rationalisierung des Unternehmens auf transnationaler Basis mit klareren Schnittstellen und stärkeren transversalen Prozessen ab, teilte die EADS-Tochter am Mittwoch mit.

Zur umfassenden Integration der Funktionen bei Airbus würden derzeit transnationale Organisationen in den Bereichen Betrieb, Programme und Beschaffung eingerichtet. Diese unterstützen den Angaben zufolge auch das "Extended Enterprise", in das wichtige Partner und Zulieferer eingebunden werden sollen. Der Bereich "Engineering" werde sich auf die Designbüros, Flugzeugintegration und -architektur, Forschung und Technologie, das Flugversuchszentrum und zugehörige Aufgaben sowie alle Aktivitäten im Zusammenhang mit der Lufttüchtigkeit konzentrieren.

Das Unternehmen solle auf diese Weise effizienter und produktiver werden und damit besser in der Lage sein, die bevorstehenden Herausforderungen zu bewältigen. Diese Organisation gebe operativen Aktivitäten und Programmen klare Priorität. Sie folgt damit der Ankündigung zu "Power8" vom 28. Februar 2007 und wird die Umsetzung des Effizienzprogramms vorantreiben.

Gerald Weber, Head of Operations, werde, wie im Februar angekündigt, den vier Centres of Excellence (CoE) vorstehen, die nun vollständig transnational um komplette Flugzeugkomponenten herum organisiert sind und nicht mehr auf nationaler Basis. Die CoEs sind laut Airbus zuständig für die Bereiche Rumpf und Kabine ("Fuselage & Cabin"), Flügel und Pylon ("Wing & Pylon"), Heck und Leitwerk ("Aft Fuselage & Empennage") sowie Aerostructures ("Aerostructures").

Das CoE "Aerostructures" manage dabei die Standorte Nordenham, Varel, Laupheim, Nantes, Méaulte und St. Nazaire (Ville). Das CoE "Fuselage & Cabin" werde für Teile der Standorte Hamburg, Toulouse, Bremen sowie St. Nazaire (Gron) und Buxtehude verantwortlich sein. Die Verantwortung des CoE "Wing & Pylon" erstrecke sich auf Filton, Broughton, St. Eloi und einen Teil des Standorts Bremen, während "Aft Fuselage & Empennage" mit Hamburg, Stade, Getafe, Puerto Real und Illescas arbeite.

"Das Ziel besteht darin, Airbus zu einem echten 'Architekten und Integrator' von Verkehrsflugzeugen zu machen, und zwar in der Entwicklung, Fertigung und im Kundendienst," sagte Louis Gallois, President und CEO von Airbus. "Alle Funktionen werden transnational innerhalb eines einzigen integrierten Unternehmens arbeiten."

Die neue Organisation soll Anfang September dieses Jahres bereit zur Einführung und Realisierung sein. Die Vereinfachung der Organisation sollte auch zur Umsetzung des "Power8"-Programms beitragen.

Webseite: http://www.airbus.com

DJG/brb/bam

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