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25.01.2011

Aktien Wien mittags schwächer - Britisches BIP drückt Kurse

25.01.2011
WIEN (Dow Jones)--Der österreichische Aktienmarkt fällt bis zum Dienstagmittag deutlicher ins Minus und tendiert schwächer. Als Belastungsfaktor werden im Handel die schwachen Konjunkturdaten aus Großbritannien genannt. Händler sprechen von einer "negativen Überraschung". Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im vierten Quartal um 0,5% zurückgegangen, während Volkswirte im Konsens einen Anstieg um 0,4% vorhergesagt hatten. Bis 13.56 Uhr fällt der ATX um 0,9% bzw 27 Punkte auf 2.846, für den ATX-Prime geht es um 0,8% oder 11 Zähler auf 1.379 nach unten.

WIEN (Dow Jones)--Der österreichische Aktienmarkt fällt bis zum Dienstagmittag deutlicher ins Minus und tendiert schwächer. Als Belastungsfaktor werden im Handel die schwachen Konjunkturdaten aus Großbritannien genannt. Händler sprechen von einer "negativen Überraschung". Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im vierten Quartal um 0,5% zurückgegangen, während Volkswirte im Konsens einen Anstieg um 0,4% vorhergesagt hatten. Bis 13.56 Uhr fällt der ATX um 0,9% bzw 27 Punkte auf 2.846, für den ATX-Prime geht es um 0,8% oder 11 Zähler auf 1.379 nach unten.

"Eine solche Verschlechterung hatten wohl nur wenige erwartet", heißt es mit Blick auf das Vereinigte Königreich. Das Sparprogramm der Regierung mache sich damit nun in einer Verlangsamung der Wirtschaftsaktivität bemerkbar, heißt es weiter. Angesichts zugleich hoher Inflationsraten seien das keine guten Nachrichten, so Marktteilnehmer. Allerdings gibt es andere Stimmen: Die Daten könnten sich als einmaliger Ausrutscher erweisen. Man solle nicht sogleich den Rückfall in die Rezession befürchten. Immerhin, die BIP-Zahlen werden am Berichtstag zum Anlass für Gewinnmitnahmen genommen, wobei die Umsätze allerdings sehr dünn seien.

Erste Group Bank verlieren 2,5% auf 35,38 EUR, Raiffeisen Bank International geben 2,5% auf 41,50 EUR nach. voestalpine fallen um 2,1%, auch bei den Versorgerwerten kommt es zu Abschlägen. Vienna Insurance gewinnen dagegen nach Geschäftsausweis 0,6% auf 38,89 EUR. Nach Ansicht von Analyst Christoph Schultes von der Erste Group Bank bewegen sich die gezeichneten Prämien im abgelaufenen Jahr im Rahmen der Erwartungen. Dies gelte auch für den Vorsteuergewinn. Mit dem ausgewiesenen Überschuss habe der Versicherungskonzern die selbst gesteckten Ziele übertroffen. Positiv hebt er zudem den Ausblick des Unternehmens hervor.

Österreichische Post geben 1,7% auf 22,93 EUR ab. Die Analysten von Morgan Stanley haben die Einstufung der Aktie auf "Underweight" von "Overweight" gesenkt. Nach Bekanntgabe von Quartalszahlen geht es für AT&S um 6,1% auf 16,15 EUR talwärts.

DJG/flf

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