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26.07.2010

aktiencheck.de/LEONI erhöht Planzahlen für 2010

Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt weiterhin, die Aktien von LEONI (ISIN DE0005408884/ WKN 540888) zu akkumulieren. Die Gesellschaft sei ein weltweit aktiver Anbieter von Drähten, optischen Fasern, Kabeln und Kabelsystemen sowie dazugehörigen Dienstleistungen für Anwendungen im Automobilbereich und weiteren Industrien. Das Unternehmen beschäftige über 50.000 Mitarbeiter in 36 Ländern. Das Unternehmen habe bereits vor zwei Wochen eine Akquisition bekannt gegeben. Demnach habe die Gesellschaft zum 1. Juli 2010 das auf optische Fasertechnologien spezialisierte Unternehmen RoMack Inc. übernommen. Der Kauf der amerikanischen Gesellschaft erfolge über die US-Tochter FiberTech USA Inc. RoMack sei im Jahr 1982 gegründet worden und habe den Sitz in Williamsburg im US-Bundesstaat Virginia. Als Spezialist für faseroptische Systemlösungen in Industrie und Wissenschaft stelle die Gesellschaft nach Konzernangaben hochentwickelte Produkte vor allem für die Luft- und Raumfahrt, optische Analytik, Wehrtechnik, Gerätemedizin und Industrielaser her. Mit etwa 40 Mitarbeitern habe das Unternehmen einen Umsatz im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich erwirtschaftet. Nach Ansicht der Analysten von AC Research erscheine die Akquisition sinnvoll. So habe die US-Tochter FiberTech USA ihren Schwerpunkt auf lasermedizinische Anwendungen gelegt. Damit könne die Tochter ihr Produktportfolio durch RoMack in sinnvoller Weise ergänzen. Mit der Akquisition gehöre LEONI Fiber Optics nach eigenen Angaben zu einem Dutzend Anbietern weltweit, die die optischen Basistechnologien in der Entwicklung und Fertigung komplett beherrschen würden. Da es sich allerdings um eine sehr kleine Akquisition handle, würden die Analysten mit keinen wesentlichen Auswirkungen der Akquisition auf das operative Geschäft im laufenden Jahr rechnen. Entscheidender sei hingegen die grundsätzliche Botschaft, die hinter der Akquisition stecke. Im Zuge der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise habe LEONI seine Strategie, in Nischenmärkten zielgerichtete Akquisitionen zu tätigen, vorläufig ausgesetzt. Und genau diese Strategie sei mit der Übernahme von RoMack nun wieder aufgenommen worden. Vor diesem Hintergrund erscheine es nach Ansicht der Analysten von AC Research durchaus wahrscheinlich, dass LEONI in den kommenden Monaten weitere Unternehmenszukäufe tätigen werde. Auf operativer Ebene laufe es bei LEONI nach den Krisenjahr 2009 ebenfalls wieder deutlich besser. So habe das Unternehmen im abgelaufenen zweiten Quartal 2010 nach vorläufigen Berechnungen bei Umsätzen von etwa 748 Millionen Euro ein EBIT in Höhe von rund 34 Millionen Euro erwirtschaftet. Dabei habe die Gesellschaft vor allem auch von den wieder anziehenden Geschäften mit der Automobilindustrie profitieren können. Gleichzeitig hätten aber auch andere Branchen wie z.B. der Schienenverkehr und Hausgeräte ihre Aufträge erhöht. Auf regionaler Ebene hätten sich die Märkte in Nordamerika und Asien besonders gut entwickelt. Vor dem Hintergrund der sehr guten Entwicklung im abgelaufenen zweiten Quartal 2010 habe die Konzernleitung auch die Prognose für das Gesamtjahr 2010 angehoben. So werde nunmehr im Vergleich zum Vorjahr mit einem Umsatzanstieg um 20 bis 25% auf 2,6 bis 2,7 Milliarden Euro gerechnet. Zuvor sei das Management lediglich von einem Umsatz in Höhe von 2,4 Milliarden Euro ausgegangen. Die Zielmarke für das EBIT sei gleichzeitig auf rund 100 Millionen Euro verdoppelt worden. Im ersten Halbjahr 2010 habe der Konzern nach vorläufigen Berechnungen bei einem Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro ein EBIT in Höhe von etwa 57 Millionen Euro erwirtschaftet. Vor diesem Hintergrund würden die erhöhten Planzahlen nach Ansicht der Analysten von AC Research gut erreichbar erscheinen. Beim Freitagsschlusskurs von 22,80 Euro erscheine das Unternehmen auch nach den Kursanstieg der vergangenen Wochen weiterhin relativ moderat bewertet. In Anbetracht der guten Automobilkonjunktur habe die Prognoseanhebung nicht überrascht. In den kommenden Quartalen sei mit einer anhaltend positiven Geschäftsentwicklung zu rechnen. Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von LEONI zu akkumulieren. (Analyse vom 26.07.2010) (26.07.2010/ac/a/d)

Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt weiterhin, die Aktien von LEONI (ISIN DE0005408884/ WKN 540888) zu akkumulieren. Die Gesellschaft sei ein weltweit aktiver Anbieter von Drähten, optischen Fasern, Kabeln und Kabelsystemen sowie dazugehörigen Dienstleistungen für Anwendungen im Automobilbereich und weiteren Industrien. Das Unternehmen beschäftige über 50.000 Mitarbeiter in 36 Ländern. Das Unternehmen habe bereits vor zwei Wochen eine Akquisition bekannt gegeben. Demnach habe die Gesellschaft zum 1. Juli 2010 das auf optische Fasertechnologien spezialisierte Unternehmen RoMack Inc. übernommen. Der Kauf der amerikanischen Gesellschaft erfolge über die US-Tochter FiberTech USA Inc. RoMack sei im Jahr 1982 gegründet worden und habe den Sitz in Williamsburg im US-Bundesstaat Virginia. Als Spezialist für faseroptische Systemlösungen in Industrie und Wissenschaft stelle die Gesellschaft nach Konzernangaben hochentwickelte Produkte vor allem für die Luft- und Raumfahrt, optische Analytik, Wehrtechnik, Gerätemedizin und Industrielaser her. Mit etwa 40 Mitarbeitern habe das Unternehmen einen Umsatz im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich erwirtschaftet. Nach Ansicht der Analysten von AC Research erscheine die Akquisition sinnvoll. So habe die US-Tochter FiberTech USA ihren Schwerpunkt auf lasermedizinische Anwendungen gelegt. Damit könne die Tochter ihr Produktportfolio durch RoMack in sinnvoller Weise ergänzen. Mit der Akquisition gehöre LEONI Fiber Optics nach eigenen Angaben zu einem Dutzend Anbietern weltweit, die die optischen Basistechnologien in der Entwicklung und Fertigung komplett beherrschen würden. Da es sich allerdings um eine sehr kleine Akquisition handle, würden die Analysten mit keinen wesentlichen Auswirkungen der Akquisition auf das operative Geschäft im laufenden Jahr rechnen. Entscheidender sei hingegen die grundsätzliche Botschaft, die hinter der Akquisition stecke. Im Zuge der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise habe LEONI seine Strategie, in Nischenmärkten zielgerichtete Akquisitionen zu tätigen, vorläufig ausgesetzt. Und genau diese Strategie sei mit der Übernahme von RoMack nun wieder aufgenommen worden. Vor diesem Hintergrund erscheine es nach Ansicht der Analysten von AC Research durchaus wahrscheinlich, dass LEONI in den kommenden Monaten weitere Unternehmenszukäufe tätigen werde. Auf operativer Ebene laufe es bei LEONI nach den Krisenjahr 2009 ebenfalls wieder deutlich besser. So habe das Unternehmen im abgelaufenen zweiten Quartal 2010 nach vorläufigen Berechnungen bei Umsätzen von etwa 748 Millionen Euro ein EBIT in Höhe von rund 34 Millionen Euro erwirtschaftet. Dabei habe die Gesellschaft vor allem auch von den wieder anziehenden Geschäften mit der Automobilindustrie profitieren können. Gleichzeitig hätten aber auch andere Branchen wie z.B. der Schienenverkehr und Hausgeräte ihre Aufträge erhöht. Auf regionaler Ebene hätten sich die Märkte in Nordamerika und Asien besonders gut entwickelt. Vor dem Hintergrund der sehr guten Entwicklung im abgelaufenen zweiten Quartal 2010 habe die Konzernleitung auch die Prognose für das Gesamtjahr 2010 angehoben. So werde nunmehr im Vergleich zum Vorjahr mit einem Umsatzanstieg um 20 bis 25% auf 2,6 bis 2,7 Milliarden Euro gerechnet. Zuvor sei das Management lediglich von einem Umsatz in Höhe von 2,4 Milliarden Euro ausgegangen. Die Zielmarke für das EBIT sei gleichzeitig auf rund 100 Millionen Euro verdoppelt worden. Im ersten Halbjahr 2010 habe der Konzern nach vorläufigen Berechnungen bei einem Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro ein EBIT in Höhe von etwa 57 Millionen Euro erwirtschaftet. Vor diesem Hintergrund würden die erhöhten Planzahlen nach Ansicht der Analysten von AC Research gut erreichbar erscheinen. Beim Freitagsschlusskurs von 22,80 Euro erscheine das Unternehmen auch nach den Kursanstieg der vergangenen Wochen weiterhin relativ moderat bewertet. In Anbetracht der guten Automobilkonjunktur habe die Prognoseanhebung nicht überrascht. In den kommenden Quartalen sei mit einer anhaltend positiven Geschäftsentwicklung zu rechnen. Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von LEONI zu akkumulieren. (Analyse vom 26.07.2010) (26.07.2010/ac/a/d)

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