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03.06.2015 - 

Joint Venture mit Interseroh

Also verstärkt Gebrauchtwarengeschäft

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Also baut die Rücknahme und der Wiederverkauf von gebrauchten ITK-Waren aus. Dazu hat dem Distributor nun mit dem Berliner Unternehmen Interseroh die Also bringback GmbH gegründet.

Das Geschäft mit gebrauchter ITK-Ware kann lukrativ sein. Seit der Übernahme und der Integration der Cora-Gruppe widmet sich Broadliner Also verstärkt diesem Geschäftsfeld.

Axel Schweitzer, CEO der Alba Group, erhofft sich durch das Joint Venture mit Also einen Absatzkanal für gebrauchte ITK-Ware.
Axel Schweitzer, CEO der Alba Group, erhofft sich durch das Joint Venture mit Also einen Absatzkanal für gebrauchte ITK-Ware.
Foto: Alba

Nun erfolgt ein weiterer Schritt im Ausbau des Remarketing-Geschäfts: Zusammen mit dem Berliner Rycycling-Spezialisten Interseroh hat die Also Deutschland GmbH nun ein Joint Venture zur Rücknahme von ITK-Produkten an den Start gebracht. Interseroh gehört zu der international tätigen Alba Group.

Das Joint Venture trägt den Namen Also bringback GmbH. Der Sitz ist in Berlin am Interseroh-Standort. Also bringback will nach eigener Aussage dem Fachhandel ein faires System für die Rücknahme und Vergütung von Altgeräten zur Verfügung stellen. Die Vergütung erfolgt nach einer festen und dem Händler zuvor übermittelten Preisliste, in der nur zwischen wenigen Gerätekategorien unterschieden wird. "Das Also bringback System trumpft vor allem mit Einfachheit auf", erläutert Gustavo Möller-Hergt, CEO der Also Holding AG, der Muttergesellschaft von Also Deutschland. Mit übersichtliche Preisen und eine unbürokratische Abwicklung könne der Fachhandel seinen Kunden ein attraktives und transparentes Angebot machen. "Damit kann das Thema Rücknahme eine große Chance für den Fachhandel sein. Gleichzeitig erweitern wir unser Serviceangebot im Also B2B Marktplatz", erklärt der Also-CEO.

Funktionstüchtige Geräte werden weiterveräußert

Nach dem Ankauf werden die Geräte einem Refresh unterzogen und soweit diese noch 100-Prozent funktionstüchtig sind als ReUse-Ware weiterveräußert. Defekte Geräte gehen in eine der zertifizierten deutschen Anlagen für Elektroschrott-Recycling, um daraus so weit wie möglich noch die Rohstoffe zurück zu gewinnen und in den Produktionsprozess zurück zu geben. Das auf Elektroschrott-Recycling spezialisierte Interseroh-Schwesterunternehmen Alba Electronics Recycling bereitet die einen Teil der Geräte in seinen eigenen Anlagen auf.

Für den Alba Group CEO, Axel Schweitzer, bietet das Joint Venture einen willkommenen Absatzkanal für die noch gebrauchsfähigen Altgeräte: "Auf die aktuelle Diskussion bzw. den vorliegenden Gesetzesentwurf zur Rücknahmepflicht von Altgeräten für den Handel haben wir eine bereits im Pilotprojekt erfolgreich durchgeführte und startklare Lösung. Den direkten Zugang zum deutschen Fachhandel über Also verschafft unserem System einen immensen Vorsprung", meint Schweitzer.

Das Joint Venture steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Genehmigungsbehörde.

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