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13.02.2015 - 

Marktanalyse von Canalys

Android Wear entwickelt sich zum Flop

Weniger als eine Million Smartwatches mit Android Wear wurde im vergangenen Jahr laut Canalys an die Händler ausgeliefert. Damit scheint sich Android Wear zum Flop zu entwickeln.
Sind Smartwatches mit Android Wear ein Flop?
Sind Smartwatches mit Android Wear ein Flop?
Foto: Motorola/Asus/LG/Sony

Bei sinkenden Absatzzahlen von Smartphones und Tablets dürften die großen Hersteller ihre Hoffnung vor allem in die Akzeptanz der Smartwatch gesetzt haben, doch wirklich durchgesetzt zu haben scheinen sich die Uhren nicht. Darauf lässt jetzt auch eine Analyse der Marktforschungsunternehmens Canalys schließen, nach der im vergangenen Jahr weniger als eine Million Smartwatches mit Android Wear an die Händler ausgeliefert wurden. 720.000 Geräte sollen mit dem Google-Betriebssystem ausgeliefert worden sein, insgesamt kommen Wearables - darunter auch solche mit anderen Betriebssystemen und Fitness-Tracker - auf 4,6 Millionen Einheiten.

Nach den Erhebungen von Canalys ist Android Wear bei den Kunden eher unbeliebt und beim Formfaktor punkten runde Uhren.
Nach den Erhebungen von Canalys ist Android Wear bei den Kunden eher unbeliebt und beim Formfaktor punkten runde Uhren.
Foto: Hill

Obwohl Motorola noch weit nach dem offiziellen Marktstart im Oktober Probleme mit der Auslieferung der Moto 360 hatte, soll sich die runde Smartwatch von allen Android-Wear-Geräten noch am besten verkauft haben - eine genaue Zahl nennt Canalys aber nicht. Dass vor allem Smartwatches mit rundem Display gefragt sind beweist auch die Entwicklung von LG: Während sich die erste G Watch mit quadratischem Bildschirm schlecht absetzte, soll das Interesse an der G Watch R (einen Test finden Sie hier) deutlich größer gewesen sein. Erfolgreicher scheint es da für den einstigen Indie-Hersteller Pebble zu laufen: Zwischen 2013 und 2014 wurden eine Million Pebble-Smartwatches ausgeliefert. Smartphone-Marktführer Samsung beweist auch im neu erschlossenen Geschäft mit Uhren, dass dieser Status vor allem mit Masse erreicht werden kann. Sechs verschiedene Smartwatch-Modelle in 14 Monaten bedeuten für die Südkoreaner auch bei den Wearables den Platz auf dem Thron.

Den Durchbruch wird die Smartwatch wohl erst mit Apples für einen Marktstart im April vorgesehenen Beitrag feiern - nicht nur, wenn es nach der Analyse von Canalys geht. Auch JP Morgan prophezeit der Apple Watch hohe Absatzzahlen: Mit 26,3 Millionen verkauften Einheiten rechnet das Unternehmen für das Jahr 2014, ausgehend von der Vermutung, dass rund 5 Prozent der 400 Millionen Besitzer eines iPhone 5 oder aktueller zur Smartwatch greifen werden.

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