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23.07.2014 - 

Chancen für Systemadministratoren

Ansätze für eine konvergente IT-Infrastruktur

Senior Product Marketing and Alliance Manager bei Riverbed
Mit einer konvergenten IT-Infrastruktur lassen sich alle technologischen Geschäftsprozesse zentral speichern, verwalten und steuern. Für Zweigstellen ist diese Option die ideale Lösung.

Die Zeiten, in denen Firmen einen einzigen Hauptsitz hatten, an dem alle Mitarbeiter beschäftigt waren und von dem aus alle Handlungen vorgenommen wurden, scheinen schon lange vorbei. Die Globalisierung hat dazu geführt, dass Unternehmen eigene Niederlassungen in vielen Teilen der Welt eröffnen und dabei die Vorteile einer weit verzweigten Unternehmensstruktur erkennen - von den Möglichkeiten, besser auf die geographischen und kulturellen Unterschiede einzugehen bis hin zu den positiven Auswirkungen durch den direkten Kontakt mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern. Zweigstellen geben Unternehmen die Möglichkeit, ihr Geschäft vor Ort direkt aufzubauen und kontinuierlich anzupassen - und IT-Administratoren Magenschmerzen. Denn so eindeutig die Vorteile lokaler Niederlassungen auch sind, so groß sind doch auch die Probleme, die diese mit sich bringen. Welche Risiken verbergen sich hier genau und wie kann diesen am besten begegnet werden?

IT-Infrastruktur: Bedeutung und Risiken

Eigentlich können sich IT-Administratoren freuen, denn für viele Unternehmen steigt die Bedeutung ihrer Arbeit und der IT an sich. Schon längst erkennen CEOs weltweit, dass technologische Innovationen nicht nur Prozesse beschleunigen, sondern damit auch Betriebskosten senken und ihren Beitrag zur Erreichung verschiedenster Geschäftsziele leisten. Allerdings sind es oft noch ein großer Schritt und viel Überzeugungsarbeit von der Erkenntnis hin zu der optimalen Umsetzung. Besonders die dynamische und flexible Anpassung der Infrastruktur an die eigenen Bedürfnisse sowie die zunehmende Komplexität in Form der steigenden Zahl von Geräten, Daten und Anwendungen, mit der sich Unternehmen konfrontiert sehen, führen dazu, dass die Realisierung der IT-Infrastruktur mit großen Problemen verbunden sein kann.

Die effiziente Antwort auf diese Herausforderungen sehen immer mehr Unternehmen in Form einer konvergenten IT-Infrastruktur. Durch sie lassen sich alle technologischen Geschäftsprozesse zentral speichern, verwalten und steuern. Für Zweigstellen scheint diese Option also die ideale Lösung zu sein - sie erfordert jedoch eine gezielte Anpassung an die Bedürfnisse des Unternehmens. Denn genauso wie Zweigstellen unterschiedlichste Aufgaben erfüllen können, haben sie auch unterschiedlichste Bedürfnisse und Ansprüche. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Risiken, die sich aus der Zweigstellen-IT ergeben können und die von IT-Administratoren immer wieder beachtet werden müssen: das Risiko eines Datenverlustes oder kompletten Ausfalles. Solche Szenarien können dazu führen, dass Zweigstellen nicht mehr arbeiten können und sich dementsprechend negativ auf den Geschäftsbetrieb auswirken. Die Tatsache, dass das IT-Wissen in lokalen Zweigstellen meist nie so umfangreich ist wie im Rechenzentrum, da die meisten IT-Mitarbeiter in der Hauptzentrale arbeiten, macht eine erfolgreiche und effiziente konvergente IT-Infrastruktur noch wichtiger und nötiger.

Wie Unternehmen durch eine konvergente IT-Infrastruktur profitieren

Für IT-Administratoren ist der größte Vorteil einer konvergenten Infrastruktur der Umstand, dass das zentrale Rechenzentrum zu der wichtigsten IT-Schaltzentrale wird. Jegliche Kontrolle, Wartung und Verbesserung kann hier vorgenommen werden - dies schränkt nicht nur die entstehenden Kosten ein, da zusätzliche Server unnötig werden, sondern erlaubt auch eine umfassende Übersicht und schnelles Eingreifen bei allen Problemen. Zweigstellen werden so bei jedem Ausfall kompetent beraten und erhalten gleich die Hilfe, die sie brauchen. Ihre Probleme müssen so nicht mehr lokal beseitigt werden - ein Prozess, der sowohl Zeit als auch Kosten spart und Frustrationen über langsame oder nicht funktionierende Anwendungen bei den Mitarbeitern in der Zweigstelle verringert.

Daneben spielen für die meisten Unternehmen bei der Entscheidung für eine konvergente IT-Infrastruktur die Bereiche Sicherheit und Wiederherstellung der Daten wohl die entscheidendste Rolle. Daten, die lokal in Zweigstellen gespeichert werden, können ohne die zusätzliche Sicherung im Rechenzentrum schnell verloren gehen und genauso schwierig lassen sie sich wiederherstellen. Falls jedoch Ausfälle in lokalen Zweigstellen für längere Zeit andauern, können sie sehr schnell extrem hohe Kosten für ein Unternehmen verursachen - die Reisekosten für den IT-Administrator, der das Problem vor Ort beheben muss, fallen da schon gar nicht mehr ins Gewicht. Eine funktionierende und optimal eingerichtete konvergente IT-Infrastruktur macht es ihnen jedoch sehr viel einfacher, Softwarefehler zu beheben oder Programme wiederherzustellen - entweder, indem sie von dem Rechenzentrum in die Zweigstelle transportiert oder direkt im Rechenzentrum neu aktiviert werden, bis die Zweigstelle wieder verfügbar ist. Da die Daten in der Zweigstelle über das Rechenzentrum immer wieder in Echtzeit aktualisiert und gesichert werden, ist das Risiko eines Datenverlusts besonders gering. Prozesse, die früher Stunden, Tage oder sogar Wochen in Anspruch genommen haben, lassen sich so auf Minuten verringern - die positiven Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb sowie die Buchhaltung des Unternehmens verstehen sich hier von selbst. Und der Aspekt der Sicherheit wird durch die konvergente Infrastruktur ebenfalls hervorgehen, da Daten zentral gespeichert sind und vor Ort zum Schutz verschlüsselt wurden.

Der konvergente Ansatz als Möglichkeit für Unternehmen

Durch die konvergente IT-Infrastruktur wird sichergestellt, dass Zweigstellen im Unternehmen optimal ausgelastet sind. Da die Primärquellen der unterschiedlichen Daten zentral im Rechenzentrum gespeichert werden, wird ein größeres Maß an Sicherheit und Verwaltung garantiert. Außerdem kann so der benötigte Speicherplatz besser erkannt und genutzt werden. Gleichzeitig ist dabei natürlich aber auch von Bedeutung, dass die Mitarbeiter in den unterschiedlichen Niederlassungen nichts von dieser zentralen Speicherung der Daten und Applikationen bemerken - egal, ob sie im selben Land oder auf der anderen Seite der Welt arbeiten. Es ist daher wichtig, dass jede Datei sich genauso schnell öffnen lässt wie die auf dem lokalen Desktop. So wird sichergestellt, dass die Produktivität in der Zweigstelle und die Möglichkeiten der konvergenten IT-Infrastruktur optimal kombiniert sind. (rw)

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