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29.09.2014 - 

Verbogene iPhone 6 Plus

Apple erklärt sich und öffnet Testlabor

Berichte über verformte iPhones, ein fehlerhaft ausgeliefertes Update und ein Absturz der Apple-Aktie - nach dem wirtschaftlich erfolgreichen Start von iPhone 6 und iPhone 6 Plus ist bei Apple Katerstimmung eingekehrt. Jetzt äußert sich Apple erstmals zu den Problemen und gewährt sogar einen Blick in sein iPhone-Testlabor.
Im Apple-Labor wurden iPhone 6 und iPhone 6 Plus maschinell auf Biegsamkeit und Ähnliches getestet.
Im Apple-Labor wurden iPhone 6 und iPhone 6 Plus maschinell auf Biegsamkeit und Ähnliches getestet.
Foto: Screenshot Unbox Therapy

Tage nach der Veröffentlichung erster Berichte in Internetforen über verformte iPhone 6 Plus weist Apple Zweifel an der Stabilität seines Phablet-Modells iPhone 6 Plus zurück. Der Hersteller verweist auf seine intensiven Stabilitätstests und auf die geringe Zahl an Berichten über verbogene Geräte. Bislang hätten lediglich neun Kunden ihr neues iPhone wegen eines verformten Gehäuses reklamiert, erklärte Apple dem Technologie-Blog Re/code. Diese hatten - wie bereits berichtet - in englischsprachigen Internetforen geschildert, wie sich ihr iPhone 6 Plus nach stundenlangem Transport in der Hosentasche verformt habe. Im Nachgang verbreitete sich im Netz ein Video, in dem ein Nutzer das Apple-Phablet mit bloßen Händen verbiegt.

Das 7,1 Millimeter dicke iPhone wird aus eloxierten Aluminium, Edelstahl und Glas gefertigt. Stellen, die im täglichen Gebrauch besonderer Belastung ausgesetzt sind, sind mit Stahl oder Titan verstärkt. Apple hat nach eigenen Angaben außerdem während des gesamten Entwicklungszeitraums strenge Belastungstests durchgeführt, um das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus auf ihre Robustheit und Widerstandsfähigkeit zu überprüfen. Das Unternehmen schließt allerdings nicht aus, dass es in Einzelfällen zu Verformungen des iPhone 6 Plus kommen kann. Betroffene Kunden sollen sich an Mitarbeiter in den Apple-Stores wenden. Diese entscheiden im Einzelfall nach einer Überprüfung des jeweiligen Geräts, ob ein verbogenes iPhone kostenfrei ersetzt wird oder nicht.

In einem ungewöhnlichen Schritt für das Unternehmen hat Apple in Reaktion auf den#Bentgate-PR-Desaster dem Technikblog The Verge Einblick in seine iPhone-Testabteilung gewährt. Mit 15.000 getesten Einheiten seien iPhone 6 und iPhone 6 Plus die am meisten getesteten iPhones bislang, erzählte dort Dan Riccio, Senior Vice President Hardware Engineering bei Apple. Jedes Gerät habe Hunderte von Tests durchlaufen müssen und sei vor dem Launch von Tausenden von Apple-Mitarbeitern im Alltagseinsatz ausprobiert worden. Im Testlabor führte Apple einige dieser Tests durch: Dabei ist es laut The Verge auch mehrfach auf seine Widerstandsfähigkeit auf mechanischen Druck, so wie er auf das Apple-Handy in der Gesäßtasche einwirken kann, überprüft worden. In Zweifel gibt das iPhone allerdings wie andere Smartphones auch nach: "Wenn man ausreichend Kraft aufbringt, um ein iPhone oder ein anderes Handy zu verbiegen, dann verbiegt es", zitiert das Blog Riccio.

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