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19.05.2006

Apple: PowerBook adé

Subnotebooks mit 12,5-Zoll-Display sind in der Regel kaum für unter 1.800 Euro zu bekommen. Nur wenig größer ist Apples PowerBook-Nachfolger "MacBook", der mit 13,3-Zoll-Display in der Variante mit 1,83 GHz schon für unter 1.100 Euro zu haben ist.

Von Klaus Hauptfleisch

Kaum ist die Nachricht verhallt, dass Apple in seinen Notebooks künftig auch Intel-Prozessoren einsetzt, bringt die Mac-Company schon entsprechende Geräte heraus. Und die könnten aufgrund ihrer geringen Größe zu unglaublich günstigen Preisen schon bald das Subnotebook-Segment erschüttern.

"MacBook" heißen die neuen mobilen Computer und sollen dank des Intel-Core-Duo-Prozessors bis zu fünfmal so schnell sein wie das iBook oder bis zu viermal schneller als das zwölf Zoll große PowerBook, die sie ersetzen sollen. Mit 13,3-Zoll-Widescreen-Display sind die MacBooks nur wenig größer als Subnotebooks und dabei zu Preisen von 1.079 Euro für die 1,83-GHz-Variante und 1.279 Euro für die mit 2,0 GHz, beide jeweils in Weiß, für jedermann erschwinglich. Das schwarze Modell mit 2,0 GHz und größerer Festplatte kostet 1.479 Euro. Das Display selbst soll mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten und einer Helligkeit von 250 cd/qm nicht nur 30 Prozent mehr Darstellungsbereich als das des iBook bieten, sondern auch einen höheren Kontrast, ein tieferes Schwarz und intensivere Farben liefern. Mit 2,36 Kilogramm wiegt das MacBook aber mehr als so mancher Laptop mit 15-Zoll-Widescreen-Display. Die Akku-Laufzeit soll zwischen 3,75 und sechs Stunden betragen.

Schneller Bus und gute Ausstattung

Für schnellen Datentransfer sorgt der 667-MHz-Frontside-Bus. Standardmäßig kommen alle MacBooks mit 512 MB 677 MHz DDR2-SDRAM als Arbeitsspeicher, der sich auf bis zu zwei Gigabyte erweitern lässt. Die beiden günstigeren Modelle in Weiß sind mit einer 60-Gigabyte-S-ATA-Festplatte ausgestattet, die schwarze Luxusvariante mit 80 GB. Ein von Apple entwickelter, auf der Hauptplatine integrierter Sudden-Motion-Sensor (Beschleunigungssensor) parkt bei schnellen Bewegungen automatisch die Schreib-/Lese-Köpfe der Festplatte und verhindert somit Datenverlust, falls das Notebook mal runterfällt.

Weitere Modelle mit Festplattenkapazitäten von bis zu 120 GB sind ebenfalls erhältlich. Das günstigste Modell bietet ein Combo-Laufwerk (DVD-ROM/CD-RW), die beiden anderen je ein Superdrive-Laufwerk (DVD+/-RW / CD-Writer). Für die Grafikleistung steht jeweils nur der interne Intel Graphics Media Accelerator 950 zur Verfügung.

Alle drei Modelle sind mit integrierter "iSight"-Videokamera für Videokonferenzen mit iChat AV und zur Aufzeichnung von Video-Podcasts oder iMovies mit "iLife ‘06" ausgestattet. Über das im Lieferumfang enthaltene Programm "Photo Booth" lassen sich Schnappschüsse, die mit der iSigth-Videokamera aufgenommen werden, mit spaßigen Effekten verfremden. Mit "Front Row" werden iTunes-Wiedergabelisten, iPhoto-Bibliotheken und Videos über die in Mac OS X integrierte Bonjour-Technologie automatisch konfiguriert, um sie im drahtlosen Netzwerk daheim überall im Haus abspielen zu können.

Anschlussfreudig und reiche Programmauswahl

Für die Wiedergabe über einen Flachbildfernseher bieten alle drei Modelle einen Mini-DVD-Ausgang. Adapter für DVI, VGA und Composite/S-Video sind optional erhältlich. Für die Kommunikation im Netzwerk und mit anderen Geräten stehen je ein Gigabit-Ethernet-Anschluss, eine "Air Port Extreme WLAN"Schnittstelle, Bluetooth 2.0+EDR, zwei USB-2.0-Anschlüsse und ein Firewire-400- Anschluss zur Verfügung. Hinzu kommen Audio-Ein- und Ausgang (optisch digital und analog). Die Cursor-Führung kann einfach über das Scrolling-Trackpad vorgenommen werden.

Im Lieferumfang enthalten sind eine Fernbedienung sowie die aktuelle Version von Apples Lifestyle-Suite iLife ‘06 mit iPhoto, iMovie HD, iDVD, Grage Band und iWeb. Das Tiger genannte Betriebssystem Mac OS v10.4.6 umfasst Safari, Mail, iCal, iChat AV, Front Row und Photo Booth sowie die Softwaretechnologie Rosetta, die es ermöglicht, die meisten Mac-OS-Power-PC-Programme auf den neuen MacBooks mit Intel-Prozessor zu nutzen.

Für alle neuen Macs mit Intel-Technologie stehen zurzeit schon über 1.700 Anwendungen zur Verfügung. Und die Zahl der Programme soll täglich größer werden. Die aktualisierte Universal-Binary-Programme-Liste ist unter dem Link guide.apple.com/universal zu finden.