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28.08.2009

Asiatische Boeing-Kunden halten an Dreamliner fest

Von Costas Paris

Von Costas Paris

DOW JONES NEWSWIRES

SINGAPUR (Dow Jones)--Die inzwischen mehr als zweijährige Verzögerung bei der Auslieferung der 787 Dreamliner-Flugzeuge wird den US-Hersteller Boeing vermutlich keine Aufträge aus Asien-Pazifik kosten. Zwar reagierten Fluggesellschaften in der Region mit Enttäuschung auf den am Donnerstag veröffentlichten neuen Zeitplan. Keines der Unternehmen will jedoch unmittelbar ihre Dreamliner-Bestellungen stornieren.

Boeing Co hatte am Donnerstag angekündigt, der Erstflug des lange erwarteten Dreamliners sei nun für Ende des Jahres geplant und das erste Flugzeug werde dann Ende 2010 ausgeliefert. Fluggesellschaften in der Asien-Pazifik Region hatten Duzende Jets der neuen Generation des 787 Dreamliners bestellt. Die erste Auslieferung soll an die japanische All Nippon Airways Co (ANA) erfolgen.

"Wir verstehen die Notwendigkeit, das beste und sicherste Flugzeug zu bauen", erklärte ANA. "Dennoch ist die weitere Verzögerung für uns als Erstkunde und zukünftiger Nutzer des 787 bestürzend." Das japanische Unternehmen hat insgesamt 55 Dreamliner bestellt.

Die australische Qantas Airways Ltd erklärte, sie benötige erst einmal Zeit, um festzustellen, wie sich die jüngste Verzögerung auf die Lieferung ihrer bestellten Dreamliner auswirke. "Dies ist eine frustrierende Nachricht, wenn auch nicht unerwartet", erklärte der Vorstandsvorsitzende Alan Joyce in einer Mitteilung. "Wir müssen nun genau zu prüfen, was das für unsere ursprünglichen B787-9 Auslieferungen bedeutet. In ein paar Monaten wissen wir mehr."

Qantas hatte zuvor bereits einige Bestellungen des 787 storniert und andere verschoben. Vor der Verzögerung hätte das erste Flugzeug an Qantas Mitte 2013 geliefert werden sollen. Die Japan Airlines Corp (JAL) erklärte, sie könne noch nicht sagen, wie sich der neue Zeitplan auf ihre Geschäftsplanung auswirke. JAL hatte 35 Flugzeuge bestellt und hält die Option für weitere 20 Stück. Die Fluglinie sollte den ersten Jet ursprünglich im Mai 2010 erhalten.

Die Korean Air Co, die 10 Dreamliner bestellt hatte, ist laut einem Sprecher noch nicht über Verzögerungen informiert worden. Die chinesischen Fluglinien Air China Ltd, mit 15 Bestellungen, und China Southern Airlines Co, mit 10 Stück, erklärten beide, die Verzögerung wirke sich nicht wesentlich auf ihr Geschäft aus. Singapore Airlines Ltd, die 20 Dreamliner fest bestellt hat und eine Option für 20 weitere hält, war nicht umgehend für eine Stellungnahme zu erreichen.

Webseite: http://www.apaairlines.org -Von Costas Paris, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/sha/cbr Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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