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19.02.2009

AUSBLICK/Gute Nachfrage beschert FMC Umsatz- und Gewinnwachstum

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Wirtschaftskrise hat die Fresenius Medical Care AG & Co KGaA (FMC) bislang wohl kaum belastet. Als Anbieter von Dialysedienstleistungen und -Produkten gilt der Bad Homburger DAX-Konzern als konjunkturrobust. Das belegen nach Experteneinschätzung auch die bereits publizierten guten Viertquartalszahlen des US-Wettbewerbers DaVita. Auch für FMC sagen Analysten im Schlussquartal erneut ein solides Wachstum bei Umsatz und Ergebnis voraus. Die Zahlen für das Quartal und Gesamtjahr wird das Unternehmen am Donnerstag veröffentlichen.

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Wirtschaftskrise hat die Fresenius Medical Care AG & Co KGaA (FMC) bislang wohl kaum belastet. Als Anbieter von Dialysedienstleistungen und -Produkten gilt der Bad Homburger DAX-Konzern als konjunkturrobust. Das belegen nach Experteneinschätzung auch die bereits publizierten guten Viertquartalszahlen des US-Wettbewerbers DaVita. Auch für FMC sagen Analysten im Schlussquartal erneut ein solides Wachstum bei Umsatz und Ergebnis voraus. Die Zahlen für das Quartal und Gesamtjahr wird das Unternehmen am Donnerstag veröffentlichen.

Für etwas Gegenwind könnten nach Ansicht von Analysten negative Währungseffekte (durch Dollar und asiatische Währungen) bei dem in US-Dollar bilanzierenden Unternehmen sorgen. Leichten Margendruck erwarten die Beobachter des Weiteren durch die unverändert hohen Heparinkosten. Der Blutverdünner wird in der Dialyse benötigt. FMC bezieht das Mittel von dem US-Unternehmen APP Pharmaceuticals, das von der Muttergesellschaft Fresenius SE übernommen wurde. Die Preise für Heparin hatte APP im Sommer anheben können, da der Wettbewerber Baxter Anfang 2008 sein Produkt wegen Nebenwirkungen vom Markt genommen hat.

Einen Marktanteilsverlust bei dem Phospatbinder Phoslo durch die seit Oktober 2008 am Markt befindliche generische Version könne FMC durch Wachstum im Bereich anderer Dialysemedikamente wie beispielsweise Eisenpräparate ausgleichen, erklären Analysten. Positiv dürfte sich nach Einschätzung von Analysten der LBBW die geringere Zinsbelastung auf das Nettoergebnis auswirken.

Die Beobachter erwarten, dass FMC auch ihre Gesamtjahresprognose erfüllen wird. Für 2008 hat das Unternehmen einen Umsatzanstieg um 7% auf mehr als 10,4 Mrd USD in Aussicht gestellt. Der Jahresüberschuss soll sich dabei auf 805 Mio bis 825 Mio USD verbessern. Die Experten gehen davon aus, dass FMC auch an seinen mittelfristigen Zielen festhalten wird. Für das Jahr 2010 erwartet FMC einen Umsatz von mehr als 11,5 Mrd USD. Das jährliche Ergebniswachstum soll "im unteren bis mittleren Zehnerprozentbereich" liegen.

Nachfolgend die Schätzungen der von Dow Jones Newswires befragten Analysten für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2008 der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA (in Mio USD, Ergebnis je Aktie und Dividende in USD, Kursziel in EUR, nach US-GAAP).

=== 4. Quartal Erg Div./ Erg nSt Erg/ Aktie Umsatz EBIT vSt (1) Aktie 2008 MITTELWERT 2.717 444 351 216 0,72 0,74 Vorjahr 2.569 428 338 197 0,67 0,54 Veränderung +5,8% +3,8% +4,0% +9,2% +7,1% +36,6% MEDIAN 2.713 439 349 213 0,72 0,62 Maximum 2.798 492 363 254 0,75 1,09 Minimum 2.626 425 340 205 0,69 0,59 Anzahl 13 14 9 13 12 7 Gesamtjahr 2008 Erg Erg nSt Erg/ Umsatz EBIT vSt (1) Aktie MITTELWERT(2) 10.607 1.684 1.339 819 2,75 Vorjahr 9.720 1.580 1.209 717 2,43 Veränderung +9,1% +6,6% +10,8% +14,2% +13,1% MEDIAN(2) 10.603 1.679 1.337 816 2,75 === Quelle Vorjahreszahlen: Angaben des Unternehmens - wie berichtet. (1) Nach Anteilen Dritter. (2) Eigene Berechnung von Dow Jones Newswires auf Basis des Konsenses für das vierte Quartal und der bereits berichteten Neunmonatszahlen. -Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29 725 113, heide.oberhauser@dowjones.com DJG/hoa/brb

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