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30.11.2007

AUSBLICK/ThyssenKrupp legt Bilanz eines starken Stahljahres vor

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Getragen von einem erneut starken Stahljahr hat die ThyssenKrupp AG in ihrem Ende September abgeschlossenen Geschäftsjahr 2006/07 neue Spitzenwerte bei Umsatz und Ergebnis erzielt. "Das schon hervorragende Jahr 2005/06 ist noch einmal deutlich übertroffen worden", hatte der Vorstandsvorsitzende Ekkehard Schulz bereits Anfang Oktober gesagt. Alle angekündigten Ziele seien erreicht worden.

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Getragen von einem erneut starken Stahljahr hat die ThyssenKrupp AG in ihrem Ende September abgeschlossenen Geschäftsjahr 2006/07 neue Spitzenwerte bei Umsatz und Ergebnis erzielt. "Das schon hervorragende Jahr 2005/06 ist noch einmal deutlich übertroffen worden", hatte der Vorstandsvorsitzende Ekkehard Schulz bereits Anfang Oktober gesagt. Alle angekündigten Ziele seien erreicht worden.

Wenn Schulz am Dienstag die Bilanz im Detail vorlegen wird, ist daher auch nur mit wenigen Überraschungen zu rechen. Im Fokus der Aufmerksamkeit wird deshalb der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr stehen. Nicht wenige Beobachter sehen derzeit nämlich schwierigere Rahmenbedingungen - vor allem im Edelstahlgeschäft.

Die Schwäche im Stainless-Bereich, die unter anderem auf die Entwicklung der Nickel-Preise zurückzuführen ist, hat sich offenbar auch im Schlussquartal 2006/07 schon im Ergebnis niedergeschlagen. Die elf von Dow Jones Newswires befragten Analysten erwarten im Schnitt ein etwas niedrigeres Vorsteuer-Ergebnis im vierten Quartal von 590 (Vorjahr: 619) Mio EUR bei einem leichten Umsatz-Anstieg auf 12,46 (12,26) Mrd EUR.

Das Gesamtjahr 2006/07 dürfte dies aber nur wenig eintrüben. Im Schnitt prognostizieren die Analysten einen Umsatzanstieg auf den neuen Höchstwert von 51,24 Mrd EUR nach 47,13 Mrd im Vorjahr. Das Vorsteuer-Ergebnis ist den Schätzungen zufolge auf 3,46 (2,62) Mrd EUR geklettert. Bereinigt um Sondereffekte liegt der Vorsteuer-Gewinn sogar noch höher. Belastend wirkte sich vor allem die Kartellstrafe im Aufzugsgeschäft von 480 Mio EUR aus.

Auch das Nettoergebnis ist den Analystenerwartungen zufolge kräftig gestiegen. Im Schnitt erwarten die Experten ein Plus um 25% auf 2,14 Mrd EUR. Dies macht auch eine Steigerung der Dividende mehr als wahrscheinlich. Die Analysten von Exane BNP Paribas gehen davon aus, dass die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 06/07 auf 1,20 EUR je Aktie von zuletzt 1,00 EUR angehoben wird. Die Kollegen von Independent Research rechnen sogar mit einer Steigerung auf 1,40 EUR.

Mittel- und langfristig wird ThyssenKrupp ihre Ziele nach Einschätzung von Analysten unverändert lassen. Bis 2010 soll der Umsatz auf rund 60 Mrd EUR steigen und ein Ergebnis vor Steuern vor Sondereinflüssen von nachhaltig 4 Mrd EUR erreicht werden. Langfristig plant der Konzern dann mit einem Umsatz von 65 Mrd EUR und einem Vorsteuer-Gewinn von 4,5 Mrd bis 5 Mrd EUR.

Für das laufende Geschäftsjahr hatte ThyssenKrupp zuletzt eine Verstetigung der Flachstahl-Konjunktur auf hohem Niveau vorhergesagt. Deutliche Gewinneinbußen erwarten Analysten aber in der Edelstahl-Sparte. Tangiert wird das Stahlgeschäft zudem von den weiter steigenden Rohmaterialkosten. In der jetzigen Situation profitiere ThyssenKrupp von seiner diversifizierten Aufstellung, heißt es bei JP Morgan. Die Bereiche Technologies, Elevator und Services könnten 2007/08 die schwächere Stahlperformance zumindest teilweise wieder ausgleichen.

Webseite: http://www.thyssenkrupp.de

-Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14,

andreas.heitker@dowjones.com

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