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28.01.2009

Automobilzulieferer Bosch leidet 2008 unter Wirtschaftskrise

STUTTGART (Dow Jones)--Das schwache konjunkturelle Umfeld sowie die Krise in der Automobilindustrie haben die die Entwicklung Robert Bosch GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr belastet. Zwar hätten sich Umsatz und Ertrag im ersten Halbjahr noch "erwartungsgemäß und insgesamt befriedigend" entwickelt, teilte der Stuttgarter Automobilzulieferer am Mittwoch mit. "Das zweite Halbjahr und insbesondere das vierte Quartal brachten dann aber teilweise erhebliche Rückgänge." Insgesamt verfehlte Bosch damit die selbstgesteckten Ziele für 2008.

STUTTGART (Dow Jones)--Das schwache konjunkturelle Umfeld sowie die Krise in der Automobilindustrie haben die die Entwicklung Robert Bosch GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr belastet. Zwar hätten sich Umsatz und Ertrag im ersten Halbjahr noch "erwartungsgemäß und insgesamt befriedigend" entwickelt, teilte der Stuttgarter Automobilzulieferer am Mittwoch mit. "Das zweite Halbjahr und insbesondere das vierte Quartal brachten dann aber teilweise erhebliche Rückgänge." Insgesamt verfehlte Bosch damit die selbstgesteckten Ziele für 2008.

Während der Zulieferer für die Automobilindustrie im ersten Halbjahr noch einen Umsatzanstieg (wechselkursbereinigt) um rund 5% verbuchte, lagen die Einnahmen im Gesamtjahr nach vorläufigen Zahlen bei rund 45 Mrd EUR - und damit nominal um 2,8% unter dem Vorjahresniveau. Wechselkursbereinigt lag das Umsatzminus bei 0,6%. Die größte Einbuße habe die Kraftfahrzeugtechnik mit einem Minus von 7% verzeichnet.

Regional musste die Bosch-Gruppe den stärksten Rückschlag in Nordamerika mit einem Minus von 15% hinnehmen. In Europa lag der Umsatz um 2% unter dem des Vorjahres. Auch in Asien gingen in den vergangenen Monaten die Einnahmen zurück, so dass sich für das Gesamtjahr nur noch ein "deutlich verlangsamtes Wachstum" von 2,3% ergibt. Sowohl in Asien-Pazifik als auch in Nordamerika hätten allerdings Wechselkurseffekte eine große Rolle gespielt.

Das Ergebnis vor Steuern lag 2008 nach Unternehmensangaben nur noch in einer Größenordnung von etwa 2,5% des Umsatzes - und damit deutlich unter der Vorjahresrendite von 8%.

Ursprünglich hatte sich Bosch für 2008 eine Umsatzsteigerung von 5% sowie eine Vorsteuerrendite von 7% bis 8% vorgenommen. Allerdings hatte Fehrenbach bereits auf der IAA für Nutzfahrzeuge Ende September gesagt, die Ziele seien nicht zu erreichen.

DJG/ncs/jhe

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