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Für ByoD- und COPE-Szenarien


12.09.2014 - 

Blackberry kauft Virtual-SIM-Anbieter Movirtu

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Cleverer Schachzug der Kanadier: Um Unternehmen beim Einsatz von ByoD und COPE-Szenarien zu unterstützen, hat Blackberry das britische Startup Movirtu übernommen. Dessen Virtual-SIM-Lösung erlaubt „getrennte Rechnungen“ für die private und berufliche Nutzung von iOS-, Android-, Blackberry- und Windows-Phone-Geräten.

Mit der von Movirtu entwickelten Virtual SIM-Plattform , beziehungsweise der darauf basierenden Lösung WorkLife können auf einem einzelnen Device eine berufliche und eine private Nummer verwendet werden - mit jeweils separater Rechnung für die die Nutzung von Telefonie, Daten und SMS. Diese Funktion ermöglicht es Mitarbeitern, einfach zwischen geschäftlicher und privater Nutzung hin- und herzuwechseln, ohne mehrere Geräte oder SIM-Karten zu verwenden. Gleichzeitig können die Mobilfunkkosten fair zwischen Anwender und Unternehmen aufgeteilt werden. Unternehmen sind außerdem in der Lage, in Verbindung mit BlackBerry Enterprise Service (BES), IT-Policies auf die Verwendung mit der Dienstnummer anzuwenden, ohne die private Nutzung des Geräts einzuschränken.

Kernstück der Movirtu-Lösung: Die Virtual SIM Platform
Kernstück der Movirtu-Lösung: Die Virtual SIM Platform
Foto: Movirtu

Die Übernahme von Movirtu ergänzt Blackberrys bestehende Lösungen für ByoD und COPE, konkret die Container-Lösung Secure Workspace für Android, iOS und Windows Phone, sowie Blackberry Balance - das Dual-Persona-System für Blackberry-10-Smartphones. Gleichzeitig hilft der Movirtu-Kauf den Kanadiern, neue Einnahmen zu generieren. Wie Blackberry bekannt gab, werden die neuen Funktionen der Virtual-SIM-Plattform über Mobilfunkbetreiber angeboten. Außerdem will die Company den Einsatz der Movirtu-Technology durch Mobilfunkbetreiber für alle großen Smartphone-Betriebssysteme unterstützen. Blackberry machte aber keine Angaben dazu, ob die Lösung auch in Verbindung mit anderen Device-Management-Systemen (über eine bestehende API) nutzbar sein wird.

Finanzielle Details zur Übernahme wurden nicht bekanntgegeben. Interessanter Aspekt ist jedoch, dass Movirtu-CEO Carsten Bringschulte mit dem Kauf als Senior Vice President die neue Sparte Enhanced Network Services bei Blackberry leiten wird. Langjährigen Beobachtern der Mobilfunkszene dürfte der Deutsche noch als früherer CEO des Messaging-Spezialisten Synchronica ein Begriff sein.

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