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16.04.2010 - 

WAN-Optimierung trifft Virtualisierung

Blue Coat bringt virtuelle Appliance

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Kunden können die WAN-Optimierungs-Technik in Außenstellen künftig auch in einer virtuellen Umgebung auf einem Standard-Server betreiben.
Auf dem Standard-Server können neben der virtuellen Appliance noch Windows Server 2008 und verschiedene Netzwerkfunktionen sowie lokale Anwendungen betrieben werden.
Auf dem Standard-Server können neben der virtuellen Appliance noch Windows Server 2008 und verschiedene Netzwerkfunktionen sowie lokale Anwendungen betrieben werden.
Foto: Blue Coat

Mit den neu vorgestellten ProxySG-Virtual-Appliances adressiert Blue Coat Filialen und Zweigstellen, wo neben der verfügbaren Bandbreite auch IT-Knowhow und -Equipment knapp ist. Die virtuellen Maschinen laufen unter VMware Vsphere und ermöglichen es somit, auf einem Standard-Server neben dem WAN-Optimization Controller zusätzlich noch Windows Server 2008, verschiedene Netzwerkfunktionen und lokale Anwendungen bereitzustellen.

Kunden können künftig wählen, ob sie unsere Lösung auf einer Appliance oder einem Server betreiben wollen, kommentiert Mark Urban, Senior Director Product Marketing, den Launch der neuen Produktreihe. Dabei gewährleiste die Zertifizierung "VMware ready", dass die hohen Anforderungen, etwa an die Verfügbarkeit, auch in der virtuellen Umgebung gewährleistet ist.

Mit seiner virtuellen Lösung schlägt Blue Coat auch einen anderen Weg ein als Wettbewerber, die auf ihren Appliances eine virtuelle Umgebung für die Konsolidierung anderer Funktionen in Außenstellen bereitstellen. Urban zufolge ergeben sich daraus gleich mehrere Vorteile für den Nutzer: Anders als bei Appliances, die üblicherweise einen längeren Lebenszyklus haben, könnten die Firmen immer die neueste Hardware einsetzen. Gleichzeitig seien die Server aufgrund des Wettbewerbs aber deutlich günstiger - die übliche Marge von Dell-, HP- oder IBM-Geräten betrage 30 Prozent, während sie bei Branchoffice-Routern stattliche 70 bis 80 Prozent ausmache.

Die virtuellen Appliances sind ab Ende März über Dell, Dimension Data und ausgewählte Vertriebspartner verfügbar. Angeboten werden die vier verschiedenen Modelle VA-5, VA-10, VA-15 und VA-20 für bis zu zehn, 50, 125 beziehungsweise 300 gleichzeitige Nutzer. Die Preise beginnen bei 1000 Euro pro Jahr (inklusive Support) für Version VA-5 - die günstigste Einsteiger-Appliance von Blue Coat kostet 2000 Euro.

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