Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

08.09.2008

Boeing-Techniker setzten Streik fort

CHICAGO (Dow Jones)--Die Mechaniker bei dem US-Flugzeughersteller Boeing richten sich am Montag auf den dritten Streiktag ein. Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen hat bei Boeing der unbefristete Streik der rund 27.000 Techniker in der Nacht zum Samstag am Standort Everett im US-Bundesstaat Washington begonnen.

CHICAGO (Dow Jones)--Die Mechaniker bei dem US-Flugzeughersteller Boeing richten sich am Montag auf den dritten Streiktag ein. Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen hat bei Boeing der unbefristete Streik der rund 27.000 Techniker in der Nacht zum Samstag am Standort Everett im US-Bundesstaat Washington begonnen.

"Wir können diesen Kampf einen Tag länger durchhalten als es sich Boeing leisten kann, bis unsere Forderungen erfüllt werden", heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft "International Machinists and Aerospace Workers" (IAM).

Fast 90% der bei Boeing beschäftigten IAM-Arbeiter hatten das Tarifangebot von Boeing abgelehnt. Das jüngste Angebot sah eine insgesamte Lohnerhöhung von 34.000 USD über eine dreijährige Laufzeit vor. Dabei hatte Boeing den Arbeitnehmern neben einmaligen Bonuszahlungen auch eine 11-prozentige Lohnerhöhung sowie höhere Rentenbezüge zugesagt. Nach Kalkulationen von Beobachtern könnte der Streik den Tagesumsatz von Boeing um rund 100 Mio USD pro Tag mindern.

Bislang gibt es keinen Termin für weitere Gespräche zwischen den Tarifparteien. Nach Aussagen der Gewerkschaft und von Boeing sollen beide Seiten aber grundsätzlich zu weiteren Gesprächen bereit sein.

Neben den Umsatzeinbußen könnte sich Boeing wegen des Streiks vielleicht mit weiteren Verzögerungen bei der Erstauslieferung des Flugzeuges "787 Dreamliner" konfrontiert sehen. Einige Analysten rechnen damit, dass der Streik nur von kurzer Dauer sein wird, weil Boeing das ehrgeizige Dreamliner-Programm im Zeitplan halten will.

Webseite: http://www.boeing.com DJG/cbr/brb

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.