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28.05.2009

Boeing wird mit Dreamliner zunächst kein Geld verdienen

CHICAGO (Dow Jones)--Der Chairman und CEO des Flugzeugherstellers Boeing Co, Jim McNerney, ist zuversichtlich, dass der mehrmals verschobene Erstflug des neuen Langstreckenflugzeugs 787 Dreamliner im Juni stattfinden wird. Dass Flugzeug werde jedoch eine Zeit lang kein Geld verdienen, sagte McNerney am Mittwoch (Ortszeit).

CHICAGO (Dow Jones)--Der Chairman und CEO des Flugzeugherstellers Boeing Co, Jim McNerney, ist zuversichtlich, dass der mehrmals verschobene Erstflug des neuen Langstreckenflugzeugs 787 Dreamliner im Juni stattfinden wird. Dass Flugzeug werde jedoch eine Zeit lang kein Geld verdienen, sagte McNerney am Mittwoch (Ortszeit).

Die gute Nachricht sei, dass die 787 sich zum am besten verkauften Flugzeug aller Zeiten entwickeln werde. Deshalb werde Boeing Zeit haben, an der Profitabilität zu arbeiten, sagte McNerney.

Gewöhnlich verdienen neue Flugzeuge während der Entwicklungsphase ohnehin kein Geld. Doch bei der 787 gab es teure und unerwartete Produktionsverzögerungen, die sich mittlerweile auf fast zwei Jahre belaufen. Durch die Optimierung des Produktionsprozesses und die Modifizierung des Flugzeuges könne der Flugzeughersteller die Profitabilität in Zukunft steigern, sagte der Boeing-CEO. Die 787 hat sich für Boeing trotz der Verzögerungen zu einem Bestseller entwickelt. Vor dem ersten Testflug liegen bereits über 800 Bestellungen für die Maschine vor.

Gleichzeitig bekommt Boeing die weltweite Konjunkturkrise zunehmend zu spüren. Der Flugzeughersteller hat vor kurzem die Produktionsplanung für das Langstreckenflugzeug 777 gekürzt und die Produktionsplanung für das Kurz- und Mittelstreckenflugzeug 737 beibehalten. Das Orderbuch für die 737 sehe bis Mitte 2010 solide aus und verschlechtere sich nicht, sagte McNerney.

In der Militärsparte sieht Boeing eine unveränderte Entwicklung der Staatsausgaben. Angesichts der Budgetkürzungen wisse er aber nicht ob das Wachstum bei einigen Boeing-Programmen 2%, 3% oder 4% betragen werde, sagte der Manager. Um diese Entwicklung auszugleichen, müssten andere Programme beschleunigt werden. Dazu gehörten die Bereiche "Cyber-Security" und "Homeland Security", in denen McNerney mit zusätzlichen Ausgaben in naher Zukunft rechnet. Bei unbemannten Systemen werde sich das Wachstum etwas abflachen.

Boeing werde weiter nach kleineren Übernahmekandidaten Ausschau halten, um die Militärsparte zu ergänzen. Boeing sehe viele bezahlbare Möglichkeiten auf dem Markt, sagte McNerney.

Webseite: http://www.boeing.com -Von Ann Keeton, Dow Jones Newswires; +49 (0) 69 29725-104, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/has/jhe Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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