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21.05.2007

Bosch erwirbt von US-Firma Lizenzen zur Dieselabgasreinigung

STAMFORD/STUTTGART (Dow Jones)--Der Automobilzulieferer Robert Bosch hat durch eine weltweite Lizenzvereinbarung mit der US-amerikanischen Clean Diesel Technologies die Nutzungsrechte an mehreren Patenten für die Abgasreinigung von Dieselmotoren erworben. "Damit ergänzen wir unsere eigenen Patente und Entwicklungen in diesem Wachstumsfeld", sagte ein Sprecher des Stuttgarter Konzerns am Montag auf Nachfrage von Dow Jones Newswires.

STAMFORD/STUTTGART (Dow Jones)--Der Automobilzulieferer Robert Bosch hat durch eine weltweite Lizenzvereinbarung mit der US-amerikanischen Clean Diesel Technologies die Nutzungsrechte an mehreren Patenten für die Abgasreinigung von Dieselmotoren erworben. "Damit ergänzen wir unsere eigenen Patente und Entwicklungen in diesem Wachstumsfeld", sagte ein Sprecher des Stuttgarter Konzerns am Montag auf Nachfrage von Dow Jones Newswires.

Zuvor hatte das in Stamford ansässige Unternehmen den Abschluss des Lizenzvertrages bekannt gegeben. Beide Unternehmen wollten sich zu den finanziellen Konditionen nicht äußern.

Insbesondere in den USA, wo der Selbstzünder bei Pkw praktisch keine Rolle spielt, ist die Senkung der Stickoxid-Emission zusammen mit einem Rußpartikelfilter Voraussetzung für den Durchbruch des Dieselantriebs. Bei großen und schweren Fahrzeugen kann dies derzeit nur durch die SCR-Technologie (Seductive Catalytic Reduction) erreicht werden, bei der Harnstoff zur Reduzierung der Stickoxide eingesetzt wird. Die Robert Bosch GmbH liefert das Dosiersystem für den Harnstoff. Mit der Markteinführung sei im kommenden Jahr zu rechnen.

Die nicht-exklusive Vereinbarung mit Clean Diesel Technologies enthält den weiteren Angaben zufolge die Patente an einer auf Harnstoff basierten Einspritztechnologie mit gekühltem Rücklauf sowie die Kombination aus SCR und Abgas-Umwälzung (Exhaust Gas Recirculation - EGR). Die Lizenz erstreckt sich auch auf den Einsatz in nicht-fahrzeugtechnischen Applikationen wie die stationäre Stromversorgung, die Bahn und die Marine.

Laut Clean Diesel ist die Vereinbarung mit Bosch die erste Lizenz, welche überwiegend auf neue Diesel-Fahrzeuge mit SCR-Technologie abzielt. Bisher habe es lediglich Verträge für Nachrüstmärkte gegeben. Es sei davon auszugehen, dass erste Einnahmen aus der Vereinbarung mit Bosch noch in diesem Jahr einlaufen, hieß es weiter. Der Vertrag sieht Zahlungen bei Inbetriebnahme und laufende Lizenzgebühren vor. Clean Diesel Technologies ist in den USA, London und Frankfurt notiert.

Webseite: http://www.bosch.de

http://www.cdti.com

DJG/mtk/jhe

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