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12.06.2007

Bosch will sich bei Batterietechnik verstärken

BOXBERG (Dow Jones)--Der Automobilzulieferer Robert Bosch will sich bei der für die Hybrid-Technologie entscheidenden Batterietechnik verstärken. "Wir befinden uns in Gesprächen mit verschiedenen Batterieherstellern über eine Akquisition oder Partnerschaft", sagte Bernd Bohr, Leiter der Sparte Kraftfahrzeug-Technik am Dienstag am Rande einer Veranstaltung des Stuttgarter Konzerns zu Dow Jones Newswires. Näheres dazu wollte er nicht sagen.

BOXBERG (Dow Jones)--Der Automobilzulieferer Robert Bosch will sich bei der für die Hybrid-Technologie entscheidenden Batterietechnik verstärken. "Wir befinden uns in Gesprächen mit verschiedenen Batterieherstellern über eine Akquisition oder Partnerschaft", sagte Bernd Bohr, Leiter der Sparte Kraftfahrzeug-Technik am Dienstag am Rande einer Veranstaltung des Stuttgarter Konzerns zu Dow Jones Newswires. Näheres dazu wollte er nicht sagen.

Bohr bezeichnet die Batterietechnik als Schlüsseltechnologie für künftige Fahrzeugantriebe. "Wir wollen komplette Batterie-Module in das Produktportfolio aufnehmen", so Bohr. In Zukunft wolle Bosch den Automobilherstellern ganze Hybrid-Systeme anbieten. Bisher beschränkt sich der Zulieferer im Wesentlichen auf Steuergeräte für das Bordnetz- und Getriebemanagement sowie den Starter-Generator. Dadurch verfügt Bosch laut Bohr bereits jetzt über das Know-how des Batteriemangements.

Der Hybridantrieb kombiniert den Verbrennungs- mit dem Elektromotor. In der am weitesten entwickelten Version kann das Fahrzeug nur mit dem Elektromotor und damit mit der in der Batterie gespeicherten Energie fahren. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Autobatterie stellen die Lade- und Entladezyklen sowie die in kurzer Zeit durchgeleiteten Strommengen besondere Anforderungen an eine Hybridbatterie.

Zu den weltweit führenden Herstellern von Batterien gehören vor allem japanische Unternehmen. Experten zufolge haben die europäischen Automobilhersteller, die im Gegensatz zum japanischen Produzenten erst spät den Hybridantrieb entdeckt haben, Schwierigkeiten, an die neueste Technologie zu kommen. Bosch ist laut Bohr dagegen durch die Größe und den Zugang zu vielen Automobilherstellern ein attraktiver Partner für Batteriehersteller, die ihre Stückzahlen ausweiten wollen.

Die Batteriekompetenz ist dem Manager zufolge für den ganzen Bosch-Konzern interessant. Neben Anwendungen in Elektrowerkzeugen sind laut Bohr auch Einsatzmöglichkeiten bei der regenerativen Energieerzeugung möglich. Diese Aktivitäten hat die Robert Bosch GmbH vor kurzem zum strategischen Wachstumsfeld erklärt.

Webseite: http://www.bosch.de

-Von Matthias Krust, Dow Jones Newswires, +49 (0)711 22874 12,

matthias.krust@dowjones.com

DJG/mtk/jhe

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