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27.04.2009

Conergy will juristisch gegen MEMC-Liefervertrag vorgehen

Hamburg (Dow Jones)--Die Conergy AG will gegen den Ende 2007 für zehn Jahre mit der MEMC Inc geschlossenen Vertrag über die Lieferung von Solarwafern für ihr Werk in Frankfurt (Oder) juristisch vorgehen. Conergy begründete die nun angestrebte Klage am Montag mit einigen Klauseln im Vertrag, die nach Einschätzung des Unternehmens unwirksam und wettbewerbswidrig sind. Diese Klauseln hätten die Unwirksamkeit des gesamten Vertrags zur Folge, so der Solarkonzern weiter.

Hamburg (Dow Jones)--Die Conergy AG will gegen den Ende 2007 für zehn Jahre mit der MEMC Inc geschlossenen Vertrag über die Lieferung von Solarwafern für ihr Werk in Frankfurt (Oder) juristisch vorgehen. Conergy begründete die nun angestrebte Klage am Montag mit einigen Klauseln im Vertrag, die nach Einschätzung des Unternehmens unwirksam und wettbewerbswidrig sind. Diese Klauseln hätten die Unwirksamkeit des gesamten Vertrags zur Folge, so der Solarkonzern weiter.

Um zu einer außergerichtlichen Lösung zu kommen, hatte Conergy bereits Anfang dieses Jahres Gespräche mit MEMC aufgenommen. Diese Verhandlungen hätten nun zwar zu einer Einigung über die wirtschaftlichen Bedingungen der zukünftigen Zusammenarbeit geführt. Über verschiedene Nebenbedingungen habe allerdings keine Einigung erzielt werden können. Nachdem hinsichtlich dieser Punkte keine Lösung gefunden worden sei, werde Conergy im Laufe des heutigen Montags in New York City Klage auf Feststellung der Unwirksamkeit einreichen.

Die derzeitige Marktlage ermögliche es Conergy, die Versorgung des Werks in Frankfurt (Oder) mit Silizium trotzdem sicher zu stellen.

Conergy hatte unter anderem Belastungen aus dem MEMC-Liefervertrag zur Begründung dafür angeführt, dass der Konzern 2008 einen EBIT-Verlust von 231 Mio EUR geschrieben hat. Der Vertrag sei sowohl beim Preis als auch beim Volumen völlig überdimensioniert gewesen.

Webseite: www.conergy.de

DJG/mkl/jhe

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