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29.10.2007 - 

Dr. T.'s Sprechstunde

Das ist doch der Gipfel!

Lieber Dr. T., leider habe ich es dieses Jahr nicht nach München zur "Communication World" geschafft. Ich habe aber gehört, dass Sie an der Veranstaltung teilgenommen haben. Wie war's denn so und was gab es vor allem vom "Mobilfunkgipfel" am ersten Systems-Messetag an Neuem zu berichten?

Branchentreffs sind ja immer was Feines. Man ist weg von der Straße, sitzt im Trockenen, kann sich mit alten Kumpels einen hinter die Binde kippen und bekommt umsonst zu essen. Und nirgends leuchten BlackBerry-Displays so schön wie in abgedunkelten Vortragssälen, wo man ganz entspannt die liegengebliebene Post der letzten Wochen abarbeiten kann, während sich vorne der Redner mit seiner PowerPoint-Präsentation abmüht.

A propos PowerPoint: so ein Branchentreff birgt ja auch viele Geheimnisse. Das größte Geheimnis der Communication World lautet: Was machen die Veranstalter bloß immer mit dem Präsentationen? Nach jedem Vortrag sah man auf der Leinwand zehn Minuten lang in Großaufnahme das sorgenzerfurchte Gesicht des Gipfel-Organisators Peter Waldleitner, der verzweifelt versuchte, die nächste Präsentation zu finden. Nur einen ließ diese Phänomen völlig kalt: den Microsoft-Deutschland-Chef Achim Berg. Er erklärte, er könne seinen Vortrag problemlos auch ohne PowerPoint-Unterstützung halten. Ich habe noch am selben Abend meine Microsoft-Aktien verkauft! Wo kommen wir hin, wenn der Microsoft-Chef sein eigenes Produkt nicht braucht? Das wäre ja, als ob Ren?© Obermann erklären würde, man könne auch ohne Telefon auskommen oder Porsche-Chef Wendelin Wedekind verlautbaren ließe, er würde das Leben in vollen Zügen genießen!

Aber zurück zum Thema. Es ging ja um Mobilfunk und da ist zum Beispiel Konvergenz zurzeit ein total heißes Thema. Das hat uns zumindest der neue O2-Deutschland-CEO Jaime Smith Basterra erklärt. Glaube ich zumindest, denn ich habe das spanische Englisch (oder war es englisches Spanisch?) nicht so recht verstanden. Auf jeden Fall müssen wir laut Basterra zwischen Integration ohne Konvergenz, Integration mit Konvergenz, Konvergenz ohne Integration, Konvergenz mit Integration, Intergenz mit Konversation und noch ein paar anderen Sachen unterscheiden, die ich nicht mehr mitbekommen habe, weil sich mein BlackBerry schüttelte und ich eine wichtige Mail beantworten musste ("Ja, Schatzimausi, dein Mausibärli tut dich auch ganz doll lieb haben tun"). Als ich damit fertig war, stand da plötzlich E-Plus-CEO Thorsten Dirks auf dem Podium und erklärte, ihm sei die ganze Konvergenz-Chose so was von schnupp egal - ich war verwirrt und dann war auch schon Mittag.

Die anderen heißen Themen Wimax, M2M, Handy-TV, Web 2.0 und wie sie alle hießen sowie den Bericht vom Mitagessen, bei dem mich ein 60-jähriger ungarischer Jungunternehmer von seiner narrensicheren Geschäftsidee überzeugen wollte, muss ich Ihnen leider schuldig bleiben, denn ich habe keinen Platz und auch keine Lust mehr. Kommen Sie einfach zur Communication World 2008, da hören Sie alles noch mal.

Verspricht Ihr

Dr. T.

P.S.: Ich konnte am nächsten Tag leider nicht am "Netzwerk- und IP-Gipfel" teilnehmen. Könnte mir vielleicht jemand verraten, ob ich etwas verpasst habe?

Dr. T. - fasziniert von der Welt der Kommunikation
Dr. T. - fasziniert von der Welt der Kommunikation

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