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05.08.2008

DFL will notfalls juristisch gegen Kartellamtsentscheid vorgehen

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Vereinigung der deutschen Profifußball-Vereine will sich notfalls auch mit juristischen Mitteln gegen die Entscheidung des Bundeskartellamts wehren. Der Vorstand des Ligaverbandes hat sich am Dienstag einstimmig für ein mögliches rechtliches Vorgehen ausgesprochen, wie aus einer Mitteilung der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL) vom Berichtstag hervorgeht.

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Vereinigung der deutschen Profifußball-Vereine will sich notfalls auch mit juristischen Mitteln gegen die Entscheidung des Bundeskartellamts wehren. Der Vorstand des Ligaverbandes hat sich am Dienstag einstimmig für ein mögliches rechtliches Vorgehen ausgesprochen, wie aus einer Mitteilung der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL) vom Berichtstag hervorgeht.

Zunächst solle jedoch im Dialog mit der Wettbewerbsbehörde eine Lösung gefunden werden, hieß es weiter.

Vor gut zwei Wochen hatte das Bundeskartellamt dem Vermarktungsmodell der DFL eine Absage erteilt, da es die Verbraucher benachteilige. Stattdessen wurde eine zeitnahe Berichterstattung im frei empfangbaren Fernsehen gefordert, konkret am Hauptspieltag Sonnabend Spielberichte bis 20 Uhr. Nur dann sei die zentrale Vermarktung der Senderechte gerechtfertigt.

Die Zusammenarbeit mit der Agentur Sirius des Medienunternehmers Leo Kirch wird von Seiten der DFL vorerst nicht gekündigt. Auch dafür sprach sich der Vorstand einstimmig aus. Das Recht zu einer außerordentlichen Kündigung zu einem späteren Zeitpunkt sei vereinbart, so die DFL.

Die DFL und Sirius hatten im Oktober 2007 beschlossen, dass die Agentur die Rechtevermarktung in Deutschland übernimmt. Im Gegenzug garantierte Sirius der DFL jährliche Einnahmen von 500 Mio EUR über ab der Saison 2009/10 für die nächsten sechs Jahre. Gleichzeitig sollten den Sendern neben den Senderechten auch fertig produzierte Bilder angeboten werden.

Webseite: http://www.bundesliga.de DJG/mmr/cbr

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