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16.04.2007

DJ IG Metall uneins über variable Einmalzahlungen

BERLIN (Dow Jones)--Die IG Metall streitet darüber, ob sie sich in der laufenden Tarifrunde für die 3,4 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie erneut auf variable Einmalzahlungen einlassen soll. Der Bezirksleiter für Berlin-Brandenburg-Sachsen, Olivier Höbel, sagte der "Berliner Zeitung" (Montagausgabe): "Diese Einmalzahlungen haben den Praxistest nicht bestanden und werden von unseren Mitgliedern entschieden abgelehnt." Auf Grund der niedrigen Effektivverdienste im Osten seien tabellenwirksame Tariferhöhungen notwendig. Schließlich gebe es auch keine Einmal-Inflation und keine Einmal-Produktivitätsgewinne.

Am Montag treffen sich Vertreter der Gewerkschaft und der Arbeitgeber in den Tarifgebieten Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Küste zur dritten Verhandlungsrunde. Höbel bezog eine andere Position als der nordrhein-westfälische Bezirksleiter Detlef Wetzel. Dieser hatte kürzlich die 2006 vereinbarten variablen Einmalzahlungen verteidigt und gesagt, das Instrument könne "kreativ verändert und verbessert" werden. Ehedem hatten Gewerkschaft und Arbeitgeber eine Einmalzahlung von 310 EUR verabredet. Management und Betriebsräte in den Unternehmen konnten jedoch erstmals anhand der Ertragslage festlegen, ob dieser Betrag erhöht oder gekürzt wird.

Webseite: www.berlinonline.de/berliner-zeitung/index.php

DJG/hab

(END) Dow Jones Newswires

April 16, 2007 00:18 ET (04:18 GMT)

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