Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

05.04.2007

DJ Siemens-Aufsichtsräte drängen von Pierer zum Rücktritt - Spiegel

MÜNCHEN (Dow Jones)--Aufsichtsratsmitglieder der Siemens AG wollen ihren Vorsitzenden Heinrich von Pierer einem Magazinbericht zufolge zum Rücktritt bewegen. Von Pierer soll seinen Posten aufgeben, um bei dem affärengeplagten Konzern einen personellen Neuanfang zu ermöglichen, berichtete das Magazin "Der Spiegel" am Donnerstag vorab ohne nähere Angaben von Quellen.

Mehrere Kapital- und Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat wollen den ehemaligen Siemens-Vorstandsvorsitzenden den Angaben zufolge in persönlichen Gesprächen davon überzeugen, wenn er aus dem Osterurlaub zurückgekehrt ist.

Die aktuellen Ermittlungen über mutmaßliche Schmiergeldzahlungen von Siemens-Mitrabeitern und verdeckte Zuwendungen an die Arbeitnehmerorganisation AUB betreffen schwerpunktmäßig die Zeit, als Pierer den Vorstandsvorsitz des Unternehmens inne hatte.

Bei Siemens hieß es auf Anfrage von Dow Jones Newswires am Donnerstagnachmittag, man kommentiere Angelegenheiten des Aufsichtsrats grundsätzlich nicht.

Wunschkandidat für die Nachfolge ist den "Spiegel"-Angaben zufolge Gerhard Cromme, der dem Aufsichtsrat seit Januar 2003 angehört. Auf der nächsten Sitzung des Kontrollgremiums am 25. April wollen Mitglieder der Arbeitnehmerbank den Angaben zufolge eine exakte Auflistung aller Zahlungsvorgänge oder Geschäftsbeziehungen zwischen dem früheren AUB-Vorsitzenden Wilhelm Schelsky und dem Konzern fordern, nachdem frühere Anfragen offenbar erfolglos blieben.

Außerdem verlangen sie laut "Spiegel" Aufklärung, weshalb der Prüfungsausschuss des Gremiums vom Vorstand nicht bereits auf der Sitzung am 24. Januar über zuvor eingeleitete interne Untersuchungen und die im Dezember 2006 erfolgte Kündigung eines verdächtigen Beratervertrags mit Schelsky informiert wurde.

Webseite: http://www.spiegel.de

DJG/abe/cbr

(END) Dow Jones Newswires

April 05, 2007 11:02 ET (15:02 GMT)

Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.