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16.04.2007

DJ Siemens prüft neben Börsengang auch Verkauf von VDO ... (zwei)

Die Angebote sollen der "FTD" zufolge dem Management Argumentationshilfen liefern, den Verkaufsprozess für VDO mit Zustimmung des Aufsichtsrates zweigleisig zu fahren. Siemens hat wiederholt betont, trotz Interessensbekundungen für VDO werde derzeit nur ein Börsengang "konkret" geplant. Interesse gibt es offenbar sowohl bei strategischen als auch bei Finanzinvestoren.

Offiziell hat bislang der VDO-Wettbewerber Continental Interesse an einer teilweisen oder kompletten Übernahmen von Siemens VDO bekundet. Es habe inzwischen mehrere Treffen zwischen Conti-Chef Manfred Wennemer und dem Siemens-Vorstandschef Klaus Kleinfeld gegeben, schreibt das "Handelsblatt".

Neben Continental haben auch der Finanzinvestor Blackstone zusammen mit dem US-Autozulieferer TRW Interesse an VDO gezeigt. TRW gehört zu 57% zu Blackstone. Zudem ist dem "FTD"-Bericht zufolge der Finanzinvestor KKR interessiert. Auch die Beteiligungsgesellschaften Permira und Bain Capital gelten als mögliche Bieter.

Allerdings seien die seit März laufenden Gespräche mit den Arbeitnehmern über die Ausgliederung von VDO ins Stocken geraten, schreibt das "Handelsblatt". "Für alle der diskutierten Möglichkeiten fürchten wir einen drastischen Abbau von Arbeitsplätzen", sagte ein IG-Metallsprecher der Zeitung. Arbeitnehmerkreisen zufolge könnten bis zu 4.000 Stellen in Deutschland gestrichen werden. Die Werke in Stolberg bei Chemnitz und Karben bei Frankfurt könnten geschlossen, das Werk in Würzburg verkauft werden.

Eine Siemens-Sprecherin weist dies laut "HB" zurück: "Es gibt keine konkreten Pläne für Werksschließungen". Es gehe aber um die langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Standorte. Unternehmenskreisen zufolge soll die Produktivität in den Werken pro Jahr um 5% gesteigert werden.

Siemens VDO, 2001 mit der Automobilsparte der zerschlagenen Mannesmann AG zusammengeführt, ist mit 53.000 Beschäftigten ein führender Zulieferer für Automobilelektronik. Die Sparte produziert Tachometer, Motorsteuerungen und Einspritzsysteme. Im vergangenen Jahr erzielte der Bereich einen Umsatz von etwa 10 Mrd EUR. Analysten schätzen den Marktwert dem "HB" zufolge auf 6 Mrd bis 8 Mrd EUR.

Webseiten: http://www.ftd.de

http://www.handelsblatt.de

http://www.siemens.de

http://www.continental.de

DJG/kla/brb

(END) Dow Jones Newswires

April 16, 2007 01:21 ET (05:21 GMT)

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