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11.03.2008

EADS weist für 2007 Nettoverlust von 446 Mio EUR aus (zwei)

"2007 war ein hartes Jahr und stellte uns vor große Herausforderungen", sagte EADS-CEO Louis Gallois am Dienstag bei der Vorlage der Zahlen für 2007. Der Konzern sei gut vorangekommen, es liege aber noch viel Arbeit vor allen.

"2007 war ein hartes Jahr und stellte uns vor große Herausforderungen", sagte EADS-CEO Louis Gallois am Dienstag bei der Vorlage der Zahlen für 2007. Der Konzern sei gut vorangekommen, es liege aber noch viel Arbeit vor allen.

EADS rüste sich für künftige Erfolge und schaffe Voraussetzungen, um die ehrgeizigen Ziele der Vision 2020 zu erfüllen. Es seien bereits viele Herausforderungen bewältigt worden und die Liquidität gebe EADS Flexibilität angesichts der weltwirtschaftlichen Herausforderungen. "Ich sehe EADS heute gestärkt und wieder im Tritt", sagte Gallois weiter.

Im Jahr 2007 hat sich der Auftragseingang den weiteren Angaben zufolge gegenüber Vorjahr auf 136,799 (69,018) Mrd EUR verdoppelt. Der Umsatz sei geprägt von dem Anstieg der Airbus-Auslieferungen auf 453 (434) sowie gestiegenen Geschäftsvolumina bei Eurocopter und EADS Astrium. Trotz der negativen Auswirkungen des US-Dollarkurses und der verminderten Umsatzrealisierung im A400M-Programm sei der Umsatz weitgehend stabil geblieben. EADS erzielte 55% des Umsatzes außerhalb Europas, davon 23% im asiatisch-pazifischen Raum, 20% in Nordamerika und 12% im Rest der Welt.

Das EBIT wurde den Angaben zufolge erheblich belastet durch die Kosten für das verzögerte A400M-Programm und für das Restrukturierungsprogramm Power8, für die A350 XWB sowie den schwachen US-Dollar.

Der Effekt von gegenüber dem Vorjahr weniger vorteilhaften Kurssicherungsgeschäften sei zwar durch Neubewertungen von Verbindlichkeiten mehr als ausgeglichen worden. Allerdings belastete der Einfluss des US-Dollars auf Rückstellungen das EBIT. Dessen ungeachtet habe die Verbesserung des Geschäfts in etablierten Programmen weiter angehalten. Positive Beiträge hätten vor allem die vermehrten Airbus-Auslieferungen und das starke Hubschrauber-, Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft geliefert.

Die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung stiegen auf 2,608 (2,458) Mrd EUR und würden anhaltende Aufwendungen für Entwicklungsprogramme bei Airbus, insbesondere für die A350 XWB, beinhalten.

Der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen stieg auf 3,426 (0,869) Mrd EUR. Als Gründe nennt EADS den gestiegenen Zahlungsmittelzufluss aus dem operativen Geschäft und die aus Kostengründen verminderten Investitionen in Sachanlagen. Der operative Cash Flow habe sich vor allem aufgrund mehr erhaltener Kundenanzahlungen verbessert, die nur teilweise durch Vorratsaufbau aufgezehrt worden seien. Der Free Cash Flow einschließlich Kundenfinanzierungen stieg auf 3,487 (2,029) Mrd EUR. Die Nettoliquidität kletterte auf 7,0 (4,2) Mrd EUR.

Webseite: http://www.eads.com - Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/kla

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