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10.09.2007

"Eee PC" schürt Preisängste bei den Wettbewerbern

Macht das neue Mini-Notebook von Asus die Preise kaputt? Mit UVPs zwischen 199 und 349 Dollar in den USA könnte der "Eee PC" von Asustek (Asus) die Durchschnittspreise von Notebooks, Ultra-Mobile-PCs (UMPCs) und anderen portablen Geräte nach unten drücken, heißt es aus Industriekreisen in Taiwan. Für UMPCs könnte der geringe Preis des Eee PC gar eine Katastrophe sein, klagen die Wettbewerber.

Nach maximal 300.000 Geräten bis Ende 2007 will Asus 2008 mehr als drei Millionen Eee PCs auf den Markt werfen, erklärte unlängst Vizepräsident Jerry Chen. Die ersten Billig-Notebooks sollen in der zweiten Septemberhälfte 2007 auf den Markt kommen. Zu den Features gehören eine 4-GB-Solid-State-Disc statt Festplatte und maximal 512 MB an Arbeitsspeicher.

Die zweite Generation von Eee PCs, die für April 2008 angekündigt wurde, soll Intels Merom-Prozessor verbaut haben, nur noch sieben statt elf Watt verbrauchen und, da lüfterlos, wesentlich leiser sein als die ersten Modelle. Mit den nur sieben Zoll großen Mini-Notebooks will Asus vor allem den Markenanteil bei den Gesamtverkäufen steigern. Im zweiten Quartal 2007 war dieser mit 36 Prozent bereits wesentlich höher als im ersten Quartal mit 23 Prozent.

Doch das geschah nicht ganz freiwillig. Denn durch geringere Auftragszahlen für die PlayStation 3 von Sony und den Wegfall der MacBook-Produktion für Apple hat Asus im zweiten Quartal 2007 Umsatzeinbußen von 40 Prozent wegstecken müssen. Ein Rekordgewinn von umgerechnet 207 Millionen US-Dollar hat darüber allerdings hinweggetröstet. Das Unternehmen rechnet damit, den Notebook-Absatz (inklusive ODM und OEM) dieses Jahr um 27 Prozent auf sieben Millionen Stück steigern zu können.

Klaus Hauptfleisch