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24.06.2015 - 

Blackberry-Chef Chen

"Ein sicheres Android-Smartphone würde ich bauen"

Android hin oder her: Hat Blackberry noch das Zeug dazu, einen neuen Smartphone-Bestseller zu entwickeln? Blackberry-Chef John Chen glaubt nach eigener Aussage daran, klammert sich aber nicht daran.
John Chen, CEO von Blackberry
John Chen, CEO von Blackberry
Foto: Blackberry

Ist Blackberry noch in der Lage, einen Handset-Hit zu landen? Blackberry-Chef John Chen beantwortet diese Frage zurückhaltend. "Wir glauben, dass wir das können, aber das wird der Markt zeigen", sagte er im Interview mit Wirtschaftsexperten des amerikanischen Fernsehsenders CNBC. Neue Smartphone-Modelle wird das kanadische Unternehmen laut Chen gegen Ende dieses Jahres herausbringen. Ob tatsächlich ein mit dem Google-Betriebssystem laufendes Gerät darunter sein, bleibt abzuwarten. Chen schloss zwar ein Android-Smartphone von Blackberry nicht grundsätzlich aus, nannte jedoch eine wichtige Vorbedingung:

"Wir bauen nur sichere Smartphones, und Blackberry ist das sicherste Smartphone", so Chen. "Wenn ich einen Weg finden würde, ein sicheres Android-Smartphone herzustellen, dann würde ich es tun", sagte er.

Auch angesichts des anhaltenden Bedeutungsverlusts des Hardware-Geschäfts für das Unternehmen und der Zunahme der Einnahmen mit Dienstleistungen und Software-Produkte sowie der strategischen Rückbesinnung auf Unternehmenskunden hat Chen das eigene Smartphone-Geschäft noch nicht abgeschrieben. "Ich mag Phones, aber ich bin da nicht emotional. Es ist ein Geschäft und wir glauben, dass wir mit Phones Geld machen können", erklärte er. Das Unternehmen arbeite weiter daran, im Smartphone-Markt bestehen zu können. Der Fokus liegt nach Angaben des Blackberry-Chefs dabei auf dem Design der Geräte sowie auf Maßnahmen zur Kostensenkung im Produktionsprozess. "Wir analysieren alle, was Kosten im Smartphone-Geschäft verursacht und wie wir daraus einen Gewinn ziehen und darauf aufbauend wachsen können", erläuterte Chen.

Blackberry hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres, das am 30. Mai 1015 endete, nur rund 1,1 Millionen Smartphones verkauft. Gerüchten zufolge entwickeln die Kanadier Android-Smartphone mit ausziehbarer Tastatur.

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