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20.10.2006

Ende des Einheitsbreis

Abgeleitet vom Moore’schen Gesetz gilt bei den PC-Prozessoren die Faustregel, wonach sich die Taktgeschwindigkeit in der Regel alle 18 Monate verdoppelt. Betrachtet man sich jedoch die im Herbst/Winter 2004 und im Sommer 2006 im Internet angebotenen Desktop-PCs, erkennt man diese Regel nicht. Zu diesem Ergebnis kommt die BFL Leasing GmbH, die regelmäßig den "BFL IT Index" ermittelt und nun die PC-Konfigurationen analysiert hat.

Da vor zwei Jahren Computer mit einer CPU-Taktfrequenz zwischen 2.400 und 3.200 MHz am häufigsten verkauft wurden, hätten dem Moore’schen Gesetz zufolge im Sommer 2006 schnellere Rechner den Besitzer wechseln müssen, als es der Fall war (häufigste Konfigurationen: 2.800 bis 3.500 MHz). Auch bei den beiden anderen untersuchten Komponenten (Arbeitsspeicher, Festplatte) hat sich in knapp zwei Jahren nicht sonderlich viel getan: 256-MB-Arbeitsspeicher sind noch nicht endgültig verschwunden, und auch 40-GB-Festplatten sind noch häufig anzutreffen. 1-GB-Speicher und 160- oder gar 250-GB-HDDs kommen hingegen nur langsam "in Mode".

Neben der Intel-Dominanz bei den Prozessormodellen (damals wie heute) fällt auch auf, dass heutzutage eine riesige Masse an unterschiedlichen PC-Konfigurationen angeboten wird (häufigste Konfiguration: elf Prozent Marktanteil). Ende 2004 beschränkten sich die Hersteller noch auf viel weniger unterschiedliche Konfigurationen, sodass die drei häufigsten jeweils einen zweistelligen Marktanteil aufweisen konnten. Christian Töpfer