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24.05.2007

FDA fordert Warnung auf Kontrastmitteln für bestimmte Patienten

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat die Hersteller verschiedener Kontrastmittel für die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) aufgefordert, auf den Produkten einen Warnhinweis anzubringen. Davon sind Produkte mit einem bestimmten Inhaltsstoff betroffen, darunter Kontrastmittel der Unternehmen General Electric und Bayer.

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat die Hersteller verschiedener Kontrastmittel für die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) aufgefordert, auf den Produkten einen Warnhinweis anzubringen. Davon sind Produkte mit einem bestimmten Inhaltsstoff betroffen, darunter Kontrastmittel der Unternehmen General Electric und Bayer.

Die Warnung soll zum Ausdruck bringen, dass das Mittel bei Patienten mit schwerem Nierenversagen unter Umständen eine schwere Bindegewebserkrankung auslösen kann. Bei den betroffenen Patienten kommt es zu einer Vermehrung des Bindegewebes, die die Beweglichkeit der Gelenke einschränkt. Da auch innere Organe befallen werden, kann die Erkrankung tödlich verlaufen.

Der mögliche Zusammenhang zwischen dieser Erkrankung und den Gadolimnium-haltigen Kontrastmitteln, die jetzt die Warnung tragen müssen, ist bereits seit rund einem Jahr bekannt. Die FDA hatte Patienten mit mäßiger oder schwerer Niereninsuffizienz schon bisher geraten, wenn möglich auf andere Verfahren zu wechseln.

Ein Bayer-Sprecher sagte am Donnerstag, von den jetzt geforderten Hinweisen seien nur seltene Fälle von Patienten betroffen. Die Forderung komme nicht überraschend und die Hinweise dürften keinen spürbaren Einfluss auf den Umsatz des Mittels haben. Die Magnet-Resonanz-Tomografie ist eine diagnostische Technik zur Untersuchung der inneren Organe und Gewebe mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen. Das Kontrastmittel soll die Darstellung verbessern.

Webseite: http://www.bayer.de

- von Richard Breum, Dow Jones Newswires, +49 (0) 211 - 13872 15,

Richard.Breum@dowjones.com

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