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12.01.2015 - 

CES 2015

Firefox OS kommt auf TV-Sticks, Wearables und Haushaltsgeräte

Gefahr für Google? Mozilla kündigt an, Firefox OS unter anderem für Wearables zu öffnen. Mit Matchstick hat das Unternehmen außerdem einen Chromecast-Konkurrenten in Vorbereitung.
Mozilla will Firefox OS auch auf Wearables und Smart-Home-Devices bringen.
Mozilla will Firefox OS auch auf Wearables und Smart-Home-Devices bringen.
Foto: Mozilla

Samsung stattet Fernseher und kommende Smart Devices mit Tizenaus, LG setzt bei seinen Smart TVs und ab 2016 auch bei Wearables auf die WebOS-Plattform. Hatten viele der Geräte dieser Hersteller bislang Googles Android-Betriebssystem vorinstalliert, wollen sie in Zukunft ihr eigenes Ökosystem etablieren - und zumindest bei Smart Devices nicht auf Software des Suchmaschinenriesen setzen. Auch Mozilla mischt sich nun ins Geschehen und in den Kampf um Anteile bei den immer wichtiger werdenden Geräten in Smart-Home- und Wearable-Bereich ein, das bislang nur auf Einsteiger-Smartphones vorzufindende Firefox OS soll bald auch dort zum Einsatz kommen. Das hat das Unternehmen auf der CES bekundet.

Aus einer Partnerschaft mit dem japanischen Technikhersteller Panasonic gehen dabei gleich mehrere Produkte hervor. So werden unter anderem die in diesem Jahr erscheinenden 4K-Smart-TVs des Herstellers auf Firefox OS als Betriebssystem setzen, gegenüber Computerworld verriet der Produktmanager von Panasonic aber auch, dass weitere Geräte damit in Planung seien. Dazu zählten Wearables und Haushaltsgeräte, die ins Internet eingebunden werden können und in den verschiedenen Gerätetypen eingesetzt eine konsistente Benutzererfahrung liefern sollen. Anders als Android Wear oder iOS wird ein so eingesetztes Firefox OS auch mit den Betriebssystemen der Konkurrenz kommunizieren können. Konkrete Geräte wie eine Smartwatch wurden auf der CES noch nicht gezeigt.

Für eine steigende Verbreitung von Firefox OS setzt Mozilla derzeit nicht nur auf preiswerte Smartphones, sondern auch auf den neuen Matchstick, einem HDMI-Stick, der Googles Chromecast nicht unähnlich ist. Wie über den Chromecast oder auch den Miracast-Standard können über den Crowdfunding finanzierten Stick Inhalte vom Smartphone oder Tablet auf den Fernseher übertragen werden - aktuell ist das nur mit Android- und iOS-Geräten möglich. Da sowohl die verwendete Streaming-Technologie Flint als auch die Hardware Open Source sind, können Programmierer eigene Apps für den Matchstick entwickeln. Wann der Stick erhältlich sein wird ist noch nicht bekannt, wohl aber der Preis, der mit 25 US-Dollar noch unter dem des Chromecast liegen soll.

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