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01.10.2007

Fokus auf Konvergenz

Die COS GmbH zeigte in der vergangenen Woche, dass sie ihre Hausaufgaben gemacht hat. Mit viel Elan, neuen Zielen und guter Laune stellte sich der Distributor zusammen mit knapp 100 Herstellern dem Publikum der COM-DAYS in Wetzlar.

Von Beate Wöhe

Auf der diesjährigen Hausmesse COM-DAYS stellte die COS Distribution GmbH das Thema Konvergenz im ITK- und Multimediasegment ins Rampenlicht. So standen im ersten Stock der Wetzlarer Stadthalle viele TK-Hersteller den 1.948 Messebesuchern (endlich mal eine genaue Besucherzahl) Rede und Antwort. Das Zusammenwachsen von IT und TK sieht COS-Geschäftsführer Michael Krings als ausbaufähigen Bereich bei COS. In Verbindung damit stehen für den COS-Chef, der gleichzeitig Vorstand der COS-Mutter Tiscon GmbH ist, TK- und Security-Distributoren ganz oben auf der Wunschliste.

So wird man wohl abwarten können, wann Tiscon neben den bisherigen IT-Unternehmen COS GmbH, Topedo GmbH, Avitos GmbH und Chikara Handels GmbH weitere Unternehmen in einem der beiden anvisierten Segmente akquirieren wird. "Eines ist ganz klar, Tiscon will die angekündigte Strategie auch weiter durchführen", ergänzte Florian Englmaier, Direktor bei Arques Industries AG, unter deren Dach die Tiscon GmbH aufgehängt ist. Hier nochmals ein Auszug aus der Ankündigung der ersten Übernahmen im IT-Segment: "Die Tiscon AG Infosystems will sich auf dem Markt der Distribution von IT-Produkten, der vor allem im Segment der kleinen und mittleren Unternehmen stark fragmentiert ist, durch eine europaweite "Buy & Build"-Strategie als Konsolidierer etablieren. Weitere Zukäufe in diesem Geschäftsbereich sind bereits für das Jahr 2007 geplant."

Nicht mit Zukäufen, sondern mit einem erheblichen Ausbau an Herstellerverträgen kann auch die COS GmbH aufwarten. Innerhalb der vergangenen eineinhalb Jahre rüstete der Distributor von 80 auf 120 Hersteller auf; mit etwa 90 Prozent der Hersteller hat er Direktverträge. Dadurch steigerte er sein Angebotsportfolio von rund 11.000 auf 15.000 Produkte. Trotz der raschen Steigerung bemerkt Krings: "Wir wollen die Hersteller nicht sammeln." Das größere Angebot soll den Distributor dabei unterstützen, das Jahr 2007 mit einem Umsatz von 320 Millionen Euro abzuschließen. Im Vorjahr lag der Umsatz der COS Distribution noch unter 300 Millionen Euro.

Multimedia im Wohnzimmerambiente

Neben neuen Herstellern setzt COS auch auf sein kostenloses Plattformangebot "COSShop24", das die Kunden unterstützen soll, relativ einfach eine eigene Shop-Lösung auf die Beine zu stellen. Über die Angebote und die Unterstützung vonseiten des Distributors konnten sich die Messebesucher umfassend auf der Hausmesse informieren.

Händler, die sich von der Ausstellung und den Vorträgen ein wenig erholen wollten, konnten dies in der dieses Jahr erstmals aufgestellten "Entertainment Lounge" tun. Auf der großen Ausstellungsfläche im Wohnzimmerstil gab es multimediale Konvergenz pur und die Möglichkeit, sich in gemütlichem Ambiente von 60-Zoll-HDTV-Plasmabildschirmen mit diversen Programmen berieseln zu lassen. Händler, die mehr über digitale Inhalte erfahren wollten, konnten sich dort außerdem über die "T-Home Entertainment"-Angebote und die Multimedia-Software "David.zehn!" von Tobit informieren. "Wir zeigen auf dieser Plattform erstmals vier Insellösungen, mit denen Händler über Konvergenz Geld verdienen können", erklärte Michael Krings die Entstehung der neuen Messeplattform. Mit diesen Angeboten seien laut seiner Aussage 25 Millionen Anwender adressierbar, und der Fachhandel könne deren Hard- und Software installieren. "In diesem Segment wollen wir mit einer der Vorreiter sein", so der COS-Chef.

Vorne mit dabei sind auch viele Besucher der Hausmesse, wenn es um Eintrittskarten für die 2008 in Österreich und der Schweiz stattfindende UEFA-Fußball-EM geht. So konnten sich beim Torwandschießen die beiden Gewinner Kilian Krause von der Firma K-Kubik aus Hamburg und Nils Leonhardt von der Lindsoft IT+E aus Hellenhahn jeweils ein Ticket sichern. Weitere Karten wurden im Laufe der Abendveranstaltung für verschiedene Auszeichnungen an weitere Händler vergeben. Ein Assemblierer aus Berlin, der zwar kein Fußballticket gewonnen hatte, war trotzdem zufrieden: "Ich habe mich umfassend über die neuen Produkte informiert und konnte mich über Neuigkeiten informieren. Warum soll ich nach einer solchen Hausmesse noch auf die CeBIT gehen?"