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freenet würde Utd-Internet-Aktien aus DSL-Vereinbarungen verkaufen

27.05.2009
FRANKFURT (Dow Jones)--Die freenet AG würde im Rahmen der Vereinbarungen zum Breitbandgeschäft erhaltene Aktien der United Internet AG am Markt wieder verkaufen. Es sei vereinbart worden, dass freenet diese Aktien "marktschonend" platzieren würde, sagte Christoph Vilanek, der Vorstandsvorsitzende von freenet, am Dienstagabend in Frankfurt. Dies gelte sowohl für den Verkauf des freenet-DSL-Geschäfts an United Internet als auch für die geplante Vertriebskooperation im Breitbandbereich.

FRANKFURT (Dow Jones)--Die freenet AG würde im Rahmen der Vereinbarungen zum Breitbandgeschäft erhaltene Aktien der United Internet AG am Markt wieder verkaufen. Es sei vereinbart worden, dass freenet diese Aktien "marktschonend" platzieren würde, sagte Christoph Vilanek, der Vorstandsvorsitzende von freenet, am Dienstagabend in Frankfurt. Dies gelte sowohl für den Verkauf des freenet-DSL-Geschäfts an United Internet als auch für die geplante Vertriebskooperation im Breitbandbereich.

Beide Unternehmen hatten am Dienstag erklärt, dass United Internet das DSL-Geschäft von freenet übernehmen wird. Dabei wurde auf Basis des Schlusskurses von United Internet von Montag ein Kaufpreis von etwa 123 Mio EUR vereinbart. Einen Teil des Preises kann United Internet laut der Vereinbarung mit eigenen Aktien begleichen, alternativ aber auch den gesamten Kauf in bar bezahlen.

Bis Jahresende sollen etwa 700.000 DSL-Verträge von freenet an United Internet übertragen werden. Vilanek sagte, dass die Migration der Kunden in einem Schritt in der zweiten Novemberhälfte erfolgen soll.

Daneben wurde auch eine Partnerschaft für den präferierten Vertrieb von breitbandigen Internetzugängen vereinbart, in deren Rahmen United Internet freenet-Vertriebskanäle nutzen und bis Ende 2014 zusätzlich zu den marktüblichen Provisionen eine Prämie von bis zu insgesamt etwa 6,55 Mio United-Internet-Aktien in mehreren Tranchen gewähren will. Auch dies kann alternativ in bar beglichen werden.

freenet legt nach dem Kauf des Mobilfunkanbieters debitel im vergangenen Jahr den Fokus seiner Aktivitäten auf den Mobilfunk. Vilanek sagte am Dienstag, dass freenet keine Pläne habe, den Mitbewerber Drillisch zu übernehmen. Die Drillisch AG ist, ebenso wie United Internet, direkt und indirekt an freenet beteiligt.

Webseiten: http://www.freenet.ag http://www.unitedinternet.de -Von Philipp Grontzki, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 107, philipp.grontzki@dowjones.com DJG/phg/brb

Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.