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27.11.2007

Gartner erwartet auch für Jahresende 2007 hohen Handyabsatz

LONDON (Dow Jones)--Die weltweit hohe Nachfrage nach Mobilfunkgeräten wird einem US-Marktforschungsinstitut zufolge auch in den verbleibenden Wochen des Jahres 2007 anhalten. Ein zusätzliches lukratives Weihnachtsgeschäft könne sogar dazu führen, dass die Prognosen leicht nach oben korrigiert würden, teilte Gartner Inc am Dienstag mit.

Bereits zwischen Juli und September habe der weltweite Handy-Absatz die Erwartungen übertroffen und sei im Jahresvergleich um rund 15% auf insgesamt 289 Mio Stück gestiegen. Obwohl das dritte Quartal damit stärker gewesen sei als erwartet, könnte man davon ausgehen, dass die Verkaufszahlen auch im vierten Quartal weiter hoch bleiben, sagte Analystin Carolina Milanesi.

Im bisherigen Jahresverlauf sei das Geschäft vor allem vom Verkaufsstart einiger Handy-Modelle mit großem Bekanntheitsgrad und dem starken Absatzanstieg in schnell wachsenden Regionen, wie im Asien-Pazifik-Raum, Afrika, dem Nahen Osten und Osteuropa gestützt worden, teilte Gartner mit.

Das US-Marktforschungsinstitut erwartet im Quartalsvergleich eine Steigerung des Absatzwachstums von 10% bis 15%. Der Grund für die positive Quartalsprognose ist nach Aussage von Analystin Milanesi die Erwartung eines - vor allem in Westeuropa - starken Weihnachtsgeschäfts. Dieses werde dadurch unterstützt, dass Nokia und das Handy-Joint-Venture Sony Ericsson neue Modelle auf dem Markt platzieren würden.

Der weltgrößte Mobiltelefonhersteller Nokia Corp konnte seinen weltweiten Marktanteil gemessen an den Telefonverkäufen im dritten Quartal auf 38,1% von 35,1% im Vorjahr steigern. Motorola Inc hingegen konnte ihren Marktanteil nicht halten: Während im Dreimonatszeitraum 13,1% der weltweit verkauften Handys vom US-Hersteller aus Schaumburg produziert worden sind, hatte dieser Wert im vergangenen Jahr noch bei 20,7% gelegen.

Damit ist Motorola vom südkoreanischen Konkurrenten Samsung Electronics Co Ltd vom zweiten Platz verdrängt worden. Milanesi führt diese Entwicklung vor allem auf die Tatsache zurück, dass Motorola bislang keinen Verkaufsschlager in den Läden platzieren konnte und sein Geschäft weg von den Wachstumsmärkten gerichtet habe.

Webseite: http://www.gartner.com DJN/DJG/ncs/kla/bam

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