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09.10.2006

Gateprotect schärft den Fokus

Der Hamburger Sicherheitsspezialist Gateprotect will im Security-Channel mit neuer UTM-Hardware auf sich aufmerksam machen. "Verdrängung" heißt dabei die Strategie.

Von Alexander Roth

Nachdem die Mehrheit der deutschen Unternehmen ihr Internet-Gateway inzwischen mit einer Schutzlösung ausgestattet hat, kann sich als Security-Hersteller nur noch derjenige am Markt behaupten, der andere zu verdrängen versucht.

Zum Beispiel: Gateprotect (www. gateprotect.de). Das Unternehmen bringt jetzt neue Hardware auf den Markt. Dennis Monner, Chef und Gründer, dazu: "Der Markt für UTM-Lösung ist ein Verdrängungswettbewerb geworden, und darauf haben wir sowohl unsere Hardware als auch unser Channel-Programm getrimmt."

Wie Monner beschreibt, habe sich Gateprotect zu diesem Zwecke von allem "befreit", was nicht Erfolg versprechend erschien: Zum einen stellt der Sicherheitsspezialist mit sofortiger Wirkung seinen Softwarevertrieb ein, andererseits sei man dabei, sich von denjenigen der knapp 400 deutschen Wiederverkäufern zu trennen, die Gateprotect-Lösungen nur "nebenbei" (Monner) verkaufen.

Der Vertrieb von Software habe sich in Sachen Support als zu aufwändig erwiesen, da Anwender die Programme oftmals umgeschrieben hätten, erklärt Monner die Umstellung: "Der Markt verlangt Appliances. Die Zukunft in puncto Gateway-Schutz heißt UTM-Hardware."

Diese liefert Gateprotect als "Serie X" und "Serie A" aus: Die Serie A richtet sich an Anwender mit bis zu 250 Usern, für Kunden mit höherer Userzahl und anspruchsvollen funktionalen Anforderungen ist die Serie X konzipiert. Das Basispaket ist bei beiden Serien das gleiche: Firewall, Intrusion-Prevention- und -Detection-Systeme (IPS, IDS), VPN, Content-Filter sowie Viren- und Spamschutz. Dieser Leistungsumfang unterscheidet sich aus Sicht von Monner nicht von dem, den auch der Wettbewerb biete, dafür seien aber die Gateprotect-Appliances deutlich einfacher zu konfigurieren. Ermöglichen soll das eine neuartige, grafische Darstellung der Firewall-Einstellungen über einen zentralen Desktop. Monner: "Sie minimiert das größte Sicherheitsleck von Firewalls - fehlerhafte oder lückenhafte Einstellungen." Zudem bieten die Appliances jetzt Funktionen, die das Zuordnen von Sicherheitseinstellungen und das Prüfen von Datenpaketen auf Anwendungsebene (Application Level) ermöglichen.

Online Partner werden

Das zusammen mit den Produkten gelaunchte Partnerprogramm hat Gateprotect in drei Stufen, "Silber", "Gold" und "Platin" aufgeteilt: Silber-Partner sind zum Vertrieb der Lösungen der Serie A berechtigt, Gold- und Platin-Partner dürfen auch die Serie X vermarkten. Während Silber-Partner sich ihren Status online "erarbeiten" können, sind für die anderen Stufen schriftliche Tests nötig. Einen Mindestumsatz verlangt der Hersteller nur seinen Platin-Partnern ab. Monner betont, dass Silber-Partner keine Aufnahmegebühr zu entrichten hätten. Neben Teststellungen, einem persönlichen Betreuer und Telefon-Support verspricht er ihnen zudem Provisionen von bis zu 30 Prozent.

Bis zum 31. Dezember 2006 liefert Gateprotect seinen Wiederverkäufern zudem "Verdrängungs"-Argumente: Alle Unternehmen, die bis zum 31. Dezember 2006 eine bestehende Firewall-Lösung der Marken Astaro, Netscreen, Cisco, Watchguard und Check Point mit Gateprotect-Produkten ablösen, erhalten einen Rabatt von 35 Prozent auf den Verkaufspreis. Für Symantec-Hardware beläuft sich der Preis sogar auf 50 Prozent.