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28.07.2009

GE: Brauchen keine externen Finanzmittel für GE Capital

FAIRFIELD (Dow Jones)--Die GE-Finanztochter GE Capital braucht selbst bei einer "widrigen" wirtschaftlichen Entwicklung keine zusätzlichen externen Finanzmittel. Zudem haben verschiedene Stresstest-Szenarien der US-Notenbank (Fed) gezeigt, dass der für 2010 zu erwartende Verluste von GE Capital auf dem Niveau des diesjährigen Verlustes liegen dürfte, wie die Muttergesellschaft General Electric Corp (GE) am Dienstag im Rahmen einer Präsentation mitteilte.

FAIRFIELD (Dow Jones)--Die GE-Finanztochter GE Capital braucht selbst bei einer "widrigen" wirtschaftlichen Entwicklung keine zusätzlichen externen Finanzmittel. Zudem haben verschiedene Stresstest-Szenarien der US-Notenbank (Fed) gezeigt, dass der für 2010 zu erwartende Verluste von GE Capital auf dem Niveau des diesjährigen Verlustes liegen dürfte, wie die Muttergesellschaft General Electric Corp (GE) am Dienstag im Rahmen einer Präsentation mitteilte.

Im Fall einer "widrigen" Konjunkturentwicklung beliefen sich die Fed-Schätzungen für die Verluste und Wertberichtigungen von GE Capital auf 16,9 Mrd USD. In dem etwas günstigeren Basis-Szenario rechne die US-Notenbank mit einem Minus von 13 Mrd USD, heißt es in der GE-Präsentation. Für das nächste Jahr wurden die Verluste von GE Capital unter besagten Szenarien auf 17,5 Mrd USD bzw 12,1 Mrd USD geschätzt.

Da GE die angeschlagene Finanztochter verkleinern will, werde GE Capital im laufenden Jahr das Nettoinvestitionsvolumen um 8% reduzieren. Wie GE-Manager im Rahmen der Präsentation am Dienstag weiter sagten, wird das Nettoinvestitionsvolumen Ende des Jahres auf 480 Mrd bis 485 Mrd USD sinken nach rund 525 Mrd USD im Jahr zuvor.

Im Ergebnis will GE das Asset-Volumen der Finanztochter auf 400 Mrd USD herunterfahren von über 600 Mrd USD per Ende 2008 bzw 557 Mrd USD per Ende Juni. GE Capital hat im laufenden Jahr laut eigenen Angaben bereits rund 11,8 Mrd USD an Assets verkauft. Trotz eines "lausigen" Marktumfelds stehen bis zum Jahresende wohl noch einige zusätzliche Verkäufe auf dem Plan, wie die Manager auf der Präsentation weiter sagten.

Ferner befinde sich GE Capital derzeit auf einem guten Weg, die Gesamtverbindlichkeiten bis Ende 2010 wie geplant auf 450 Mrd von 515 Mrd USD per Ende 2008 zu senken.

Vor der Finanzkrise steuerte GE Capital beinahe die Hälfte zum Gesamtgewinn von GE bei. Die Furcht der Anleger vor möglicherweise weiteren Verlusten der Finanzsparte hat die GE-Aktie im Jahresverlauf bereits auf ein 17-Jahrestief gedrückt.

-Von Bob Sechler, Dow Jones Newswires; 49 (0)69 29725 111, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/eyh/has Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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