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28.01.2008 - 

Test der Woche

Günstiges HD-Einsteiger-Notebook

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Der Fachhandel bekommt mit dem "VGN-AR51J" von Sony ein Notebook angeboten, das dank eines integrierten Blu-ray-Laufwerks für die High-Definition-Zukunft gerüstet ist.

Von Thomas Rau, PC-Welt

Blu-ray-Laufwerk, aber keine Full-HD-Auflösung: das Notebook VGN-AR51J von Sony
Blu-ray-Laufwerk, aber keine Full-HD-Auflösung: das Notebook VGN-AR51J von Sony

Geschwindigkeit: Das Abspielen von HD-Filmen stellt den "Core 2 Duo T7250" (2 GHz) im "VGN-AR51J" von Sony vor keinerlei Probleme. Zusätzlich entlastet der "Geforce 8400M GT" den Prozessor beim Decoding der Videodateien. Trotz der langsam drehenden Festplatte von Hitachi (4.200 Umdrehungen pro Minute) absolvierte das VGN-AR51J die Office-Tests des "Sysmark 2007" recht schnell, bei Bild- und Videobearbeitung landete es dagegen nur im Mittelfeld. Bei älteren 3D-Spielen reichte die Grafikleistung zum ruckelfreien Spielen in der maximalen Auflösung (1.440 x 900). Ausstattung: Das Blu-ray-Laufwerk im VGN-AR51J kann BD-Medien nur lesen, nicht beschreiben. Allerdings brennt es alle DVD-Formate. Die Hardwareausstattung überzeugt: 250-GB-Festplatte, viel vorinstallierte Software - aber kein Recovery-Medium -, eine Webcam, die Bilder mit 1.280x 1.024 Pixeln aufnimmt, sowie Gigabit-LAN und 11n-WLAN, aber kein Bluetooth. Viele Schnittstellen verbergen sich hinter einer Plastikfront, zum Beispiel der HDMI-Ausgang auf der rechten Gehäuseseite. Flexibel zeigt sich das VGN-AR51J auch bei der Aufnahme von Peripheriekarten - es unterstützt sowohl PC- als auch Express-Cards. Ergonomie: Für höchste HD-Weihen - sprich: eine native Wiedergabe von 1.080p-Material - reicht es beim Display des VGN-AR51J nicht. Das Panel zeigt auf der 17-Zoll-Diagonalen maximal 1.440 x 900 Bildpunkte (Seitenverhältnis 16:10) - bei täglicher Bildschirmarbeit ist diese niedrigere Auflösung aber angenehm augenschonend. Die Farben erschienen auf dem spiegelnden Display sehr natürlich, Hauttöne gerieten allerdings ein wenig blass. Helligkeit und Kontrast lagen für ein Multimedia-Display viel zu niedrig. Ohne Fehl und Tadel absolvierte das VGN-AR51J jedoch den Lautstärketest - auch unter voller Last hörte man den Lüfter bei maximal 0,3 Sone kaum. Handhabung: Sony verzichtet auf einen separaten Ziffernblock - links neben der Tastatur platziert man stattdessen Shortcut-Tasten für die Musik- und Filmwiedergabe. Das Schreibbrett war sehr stabil eingebaut, das Tasten-Feedback war den PC-Welt-Testern allerdings zu gering. Gewöhnungsbedürftig: Die Touchpad-Tasten liegen an der vorderen Gehäusefront und sind nicht in die Handballenablage integriert wie bei anderen Notebooks üblich. Im Praxisalltag nervte der schlecht erreichbare Auswurfknopf des Blue-ray-Laufwerks. Da Sony dem VGN-AR51J kein Recovery-Medium beilegt, sollte man sich selbst zwei Sicherheits-DVDs erstellen. Das dafür zuständige Vaio Sicherheitscenter zeigte sich bei den Tests allerdings zickig und nervte mit irreführenden Fehlermeldungen über angeblich fehlenden Speicherplatz. Mobilität: Sony spart sich beim VGN-AR51J einen großen Akku. Der eingesetzte Energiespeicher bietet maximal 53 Wh und reicht nur für 1:54 Stunden Akku-Laufzeit - obwohl die CPU ständig mit der niedrigsten Taktrate lief. Verarbeitung: Das angenehm zurückhaltende Design des VGN-AR51J mixt helles Schwarz und dunkles Grau. Das Gehäuse ist nicht durchgängig stabil verarbeitet und biegt sich zum Beispiel beim Hochheben spürbar durch. Sony nutzt nur einen Riegel, um den geschlossenen Displaydeckel am Gehäuse zu fixieren - links entsteht daher eine Lücke zwischen Deckel und Gehäuse, in die beim Transport in Rucksack oder Tasche Kleinteile rutschen können.

Fazit: Das VGN-AR51J von Sony bietet einen günstigen Einstieg in die mobile HD-Welt mit ordentlicher Rechenleistung und Ausstattung. Das Display bietet allerdings keine Full-HD-Auflösung und auch sonst keine ideale Film- und Fern-sehqualität. Endkunden bezahlen für das Notebook rund 1.300 Euro. Händler bekommen das Gerät in der Distribution für zirka 1.000 Euro. Distributoren sind unter anderem Actebis Peacock, Delo, Ingram Micro, Tech Data und Wave.

Bewertung

Tempo (20 %)

51

Ausstattung (15 %)

55

Mobilität (12,5 %)

11

Ergonomie (12,5 %)

51

Handhabung (10 %)

61

Service (10 %)

59

Preis (20 %)

94

Gesamtergebnis

54

(Punkte 0 - 100)

Testergebnisse der PC-Welt

Benchmarks

Sysmark 2007

86 Punkte

PC Mark 05

4.374 Punkte

3D Mark 06

2.543 Punkte

Akkulaufzeit

114 Minuten

Display

Max. /Min. Helligkeit

135 / 102 cd/m¬?

Helligkeitsverteilung

76 %

Max. Kontrast

122:1

Betriebsgeräusch

Ruhe

21,0 dB(A) / 0,2 Sone

Last

22,0 dB(A) / 0,3 Sone

Gewicht

Notebook / Netzteil

3,9 kg / 0,64 kg

Technische Daten

Prozessor

Intel Core 2 Duo T7250 (2,00 GHz)

Arbeitsspeicher

2.048 MB, DDR2-667

Grafikchip

Nvidia Geforce 8400M GT, 256 MB

Display

17 Zoll, 1.440 x 900

Festplatte

Fujitsu MHX2250BT; 232,9 GB

optisches Laufwerk

Matsushita UJ-120 (Blu-ray-Laufwerk)

Fingerprint-Scanner

nein

Betriebssystem

Windows Vista Home Premium

Modem /Ethernet

ja / 1x

10/100 Mbit/s

nein

10/100/1000 Mbit/s

ja

WLAN /Bluetooth

802.11n / nein

Schnittstellen Peripherie

3x USB, 1x Firewire, 1x PC-Card (Typ II), 1x Expresscard, 2x Kartenleser

Schnittstellen Video

1x VGA, 1x TV-Out, 1x HDMI, 1x Webcam

Mikrofon /Kopfhörer

ja / ja

Line-In

nein

S/P-Dif out

ja