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16.08.2006

Headhunter jagen in Online-Netzwerken

Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting, Social Media im Berufsleben. Zusätzlich betreut das Karriereressort inhaltlich das Karrierezentrum auf der Cebit.
Ein Fünftel aller europäischen Stellen werden über Blogs und professionelle Kontaktnetze gefunden, meinen die Personalberater von Cátenon.

Das hohe Interaktionsniveau der Netzwerke wie Open-BC oder Linked-In macht diese Werkzeuge für die Suche von Fach- und Führungskräften vor allem für Personalvermittler attraktiv - zumal jeder Kommentare über ein Mitglied abgeben kann.

Für Guido Bormann vom Personalberatungsunternehmen Cátenon sind diese Netzwerke besonders wertvoll, "da sie uns ermöglichen, exakte Referenzen über jede Person aufzuspüren. Wenn es schwierig ist, die Eignung eines Experten während eines Vorstellungsgespräches festzustellen, so helfen uns diese Kontaktbörsen, die die Eignung sicherzustellen, da ein Kandidat, Empfehlungen von anderen Managern bekommt".

Blogs sind ebenfalls ein nützliches Hilfsmittel zur Verfeinerung der Kandidatensuche. Das gilt besonders für Stellen, die nicht einfach zu besetzen sind. So helfen Blog-Leser bei der Ideenfindung, wo solche Stellen ausgeschrieben werden können. Yann Rambousek, ebenfalls Berater bei Cátenon, glaubt, dass "die Transparenz dieser neuen Informationsquellen die Spielregeln dramatisch verändert hat. Blogs und Online-Netze fungieren als 'Alarmsignal' für Unternehmen und Bewerber. " Beide Seiten können sich in einem Einstellungsgespräch aufgrund der Netztransparenz nicht mehr über Wert verkaufen.

Bewerber in Blogs finden

Eine andere Nachwirkung der explosiven Verbreitung dieser schnellen und leistungsfähigen neuen Rekrutierungsquellen besteht darin, dass das Geschäft der Headhunter mittelfristig eine Umorientierung erfahren wird. Laut Sylvain Boy, Operations Manager bei Cátenon, werden "Headhunter durch die vermehrte Transparenz der Kandidatensuche einen Grossteil ihrer Informationsmacht verlieren. Folglich wird ihre Bedeutung bei der Suche von Führungskräften geringer werden".

Während Personalberater stets betonten, dass gerade sie vertrauliche Kontakte zu interessanten und geeigneten Kandidaten pflegen, die nicht auf Jobsuche sind, sind genau diese nun durch Blogs und Online-Netze erreichbar. Aus diesem Grund", so Sylvain Boy weiter, "werden Headhunter ihren Schwerpunkt auf andere Aufgabenschwerpunkte verlagern müssen". (hk)

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